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TGW nutzt Energieeffizienz-Potenziale in Fördersystemen

Einsparungen bei Energiekosten zum Nutzen der Umwelt und des Budgets
 
Offensichtliche Veränderungen des Klimas, steigende Energiepreise und immer strengere Auflagen haben die Energieeffizienz in letzter Zeit zu einem zentralen Thema der Intralogistik gemacht. TGW Mechanics entwickelt und konstruiert ihre Förder- und Lagersysteme bereits seit Jahren unter dem Blickwinkel der mechatronischen Optimierung. In Bezug auf die Energieeffizienz kann dabei ein großes Potenzial ausgeschöpft werden.
 
Durch den Einsatz von Gegengewichten beim TGW Riemenheber für Paletten wird die benötigte Antriebsleistung im Hub verringert und somit der Energieverbrauch gesenkt.
 
Je nach Leistungsanforderung setzt TGW bei Kettenförderern Antriebe zwischen 0,55 und 3,0 kW ein
 
Energiesparpotenziale.jpg:
Das größte Einsparungspotenzial liegt mit 60 % in der mechanischen Systemoptimierung.
Quelle: entsprechend den SAVE-Berichten der EU
 
Christoph Wolkerstorfer ist Leiter der Entwicklungsabteilung bei TGW Mechanics.
Eine Reduktion des Energieverbrauchs im Betrieb automatischer Intralogistiksysteme bedeutet niedrigere Betriebskosten, raschere Amortisierung und ist nicht zuletzt ein Beitrag zum Umweltschutz. Für den Betreiber einer Intralogistikanlage stellt sich aber oft die Frage, wo anzusetzen ist, um das größte Potenzial zu nutzen. Laut den SAVE-Berichten der EU liegt bei elektromotorisch angetriebenen Systemen das größte Einsparungspotenzial mit 60 % in der mechanischen Systemoptimierung. Nicht zuletzt deshalb legt TGW Mechanics seit Jahren bei der Entwicklung ihres Gerätebaukastens auch auf eine Optimierung der Energieeffizienz großen Wert.
 
Gewichts- und leistungsoptimierte Geräte
Das größte Einsparungspotenzial liegt in der optimalen Auslegung des Systems in Bezug auf die jeweiligen Anforderungen. Deshalb sind die Geräte der TGW Mechanics Fördertechnik jeweils für eine klar definierte Gewichtsklasse des Förderguts bis zu je 50, 300, 500 oder 1.500 kg optimiert. Innerhalb dieser noch recht groben Einteilung ist ein weiterer wesentlicher Ansatzpunkt die projektspezifische Auswahl der passenden Antriebsgrößen. Würde in jeder Gewichtsklasse nur ein Universalantrieb zum Einsatz kommen, so müsste dieser auf die Maximalleistungen ausgelegt werden und wäre dadurch in den meisten Einsatzfällen überdimensioniert. Deshalb wird bei TGW Mechanics jeder Antrieb in Abhängigkeit von Fördergeschwindigkeit, Nutzlast und Funktion individuell ausgelegt. Beim Kettenförderer für Paletten kommen daher beispielsweise Antriebe mit Leistungen von 0,55 kW bis 3,0 kW zum Einsatz.
 
 
Fokus auf konstruktive Details
Zudem wird bei der mechanischen Konstruktion sämtlicher Fördergeräte auf die richtige Auswahl der Antriebsmittel und Getriebe geachtet, weil die Wirkungsgrade dieser Komponenten die Gesamteffizienz wesentlich beeinflussen.

Zum Einsatz kommen daher ausschließlich Stirnrad- und Kegelradgetriebe und die nach Funktionsanforderung optimalen Antriebs-mittel. Dadurch werden Wirkungsgrade von 94 – 98 % erreicht. Auf die Verwendung von Schneckengetrieben und Keilriemen wird aufgrund des deutlich geringeren Wirkungs-grades generell verzichtet. Auch die Qualität der eingesetzten Komponenten beeinflusst die Energieeffizienz massiv. Sämtliche Lager, Rollen und Gleitmaterialien müssen einen hohen Wirkungsgrad erlauben, um in TGW-Geräten zum Einsatz zu kommen.

 
 
Eigenes Berechnungstool für Energieverbrauch
Für den Betreiber einer automatischen Intralogistiklösung sind vor allem der zu erwartende Gesamtenergieverbrauch und die damit verbundenen Kosten interessant. Zur Berechnung des voraussichtlichen Energieverbrauchs bereits in der Planungsphase hat TGW Mechanics ein eigenes Berechnungstool entwickelt. In Abhängigkeit von einigen Schlüsselwerten können mit Hilfe dieses Tools zuverlässige Aussagen zum Anschlusswert der Anlage, dem Energieverbrauch pro Stunde, Tag oder Jahr sowie eine Hochrechnung der Energiekosten gemacht werden. Die Ergebnisse des Berechnungstools wurden bereits mit tatsächlichen Messwerten aus in Betrieb befindlichen Anlagen validiert, wodurch die Zuverlässigkeit bestätigt werden konnte.
 
Energieeffizienz wird auch in den nächsten Jahren eines der zentralen Themen automatischer Intralogistiksysteme bleiben. TGW setzt alles daran, ihren Kunden die effizienteste Lösung für die spezifischen Leistungsanforderungen zu realisieren – in der Kombination von optimaler Mechanik und intelligenter Steuerung.


 
TGW Mechanics GmbH
A-4600 Wels, Collmannstraße 2
T: +43.(0)7242.486-0
F: +43.(0)7242.486-31
e-Mail: tgw@tgw-group.com


Pressekontakt:
Michael Etlinger
T: +43.(0)7242.486-382
M: +43.(0)664.8187423
e-Mail: michael.etlinger@tgw-group.com
 
Eingestellt von LOGISTIKexpress Redaktion am 29.09.2009
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