Einstieg zum Aufstieg
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Linde MH bringt Kommissionierer N20Vi/V08 mit Greifhöhen bis 2,80 Meter auf den Markt
Kommissionieren wird in der Logistikkette von Unternehmen zu einem immer wichtigeren Baustein. Der Trend zur Diversifikation von Produkten, vor allem im Konsumgüterbereich, lässt den Anteil von Ware, die manuell zusammengestellt, also kommissioniert werden muss, stetig steigen. Mussten sich Supermarktkunden früher beispielsweise mit einer Sorte Joghurtdrink begnügen, haben sie heute eine vielfältige Auswahl zwischen verschiedenen Geschmacksrichtungen, Packungsgrößen und Sonderangebots-Formaten. Für die Logistikunternehmen hat dies zur Folge, dass sie immer mehr Kommissionierflächen benötigen. Weil aber die Flächen auf dem Boden begrenzt sind, verlagert sich der Prozess immer öfter in die Vertikale, sprich in höhere Regalebenen. Diesen geänderten Anforderungen entspricht Linde Material Handling nun mit einer erweiterten Modellpalette an Vertikal-Kommissionierern.
Die neuen Kommissionierer Linde N20Vi/V08, seit Anfang Oktober auf dem Markt, sind der Einstieg in die vertikale Kommissionierung. Sie kommen zum Einsatz, wenn im Lager nicht nur auf Bodenebene, sondern auch in höheren Regalebenen kommissioniert werden soll. Mit einer Greifhöhe bis 2,80 Meter bilden sie das Einstiegssegment bei den „Mann oben“ Kommissionierern und schließen unmittelbar an die klassischen Niederhubkommissionierer Linde N20 an. Zusammen mit den nächstgrößeren Geräten, dem ebenfalls neuen Mittelhubkommissionierer Linde V10 sowie den Vertikalkommissionierern Linde V11 und V12, vervollständigen sie die Produktpalette der Nieder- und Mittelhubkommissionierer von Linde und runden diese nach unten bzw. oben ab.
Die neuen Kommissionierer Linde N20Vi bilden den Einstieg in die vertikale Kommissionierung. Sie kommen zum Einsatz, wenn im Lager nicht nur auf Bodenebene, sondern auch in höheren Regalebenen kommissioniert werden soll.
Für jeden Einsatz die richtige Auswahl Trotz identischer Antriebs- und Bedienelemente, liegen den neuen Fahrzeugen insgesamt vier unterschiedliche Fahrzeugkonzepte zugrunde, um so ganz unterschiedliche Kundenanforderungen abzudecken. Obwohl beide Fahrzeuge nominell die gleiche maximale Greifhöhe haben, ist der Niederhubkommissionierer N20Vi für gelegentliches Kommissionieren im oberen Regalbereich konzipiert, wohingegen der Mittelhubkommissionierer V08 die Lösung für den vermehrten Einsatz im oberen Regalbereich ist. Während beim Linde N20Vi lediglich der Fahrer mit seiner Plattform nach oben fährt, nimmt der Linde V08 die Gabeln mit nach oben, wodurch der Fahrer seine Ware unmittelbar auf der Palette ablegen kann. Beim N20Vi lagert der Fahrer die Ware auf einer speziell hierfür vorgesehenen Ablagefläche und fährt dann nach unten, bevor er seine Ware auf der Palette ablegt. Dank des Initialhubs und der langen Gabeln kann er beim N20Vi sogar zwei Paletten bewegen und diese in Summe mit bis zu 2 Tonnen beladen. Sowohl beim N20Vi als auch beim V08 kann die Last auf Wunsch durch einen Hub bzw. Zusatzhub auf eine ergonomisch ideale Höhe angehoben werden. Damit bietet Linde seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen, um die Produktivität zu erhöhen und zu maximieren.
Foto: Der Mittelhubkommissionierer V08 die Lösung für den vermehrten Einsatz im oberen Regalbereich ist. Er nimmt die Gabeln mit nach oben, wodurch der Fahrer seine Ware unmittelbar auf der Palette ablegen kann.
Ergonomie als Grundlage für hohe Umschlagleistung und sicheres Handling
Bei der Neukonzeption der Geräte legten die Entwicklungsingenieure großen Wert auf den Bedienkomfort, denn dieser ist beim Kommissionieren aufgrund der körperlichen Anstrengung besonders wichtig. Durch den im Vergleich zum Vorgängermodell vergrößerten Fußraum bietet sich dem Fahrer mehr Sicherheit beim Greifen und Einsortieren der Waren. Die leicht abgeschrägten Kanten der Plattform lassen ihn intuitiv erkennen, bis zu welchem Punkt er einen festen Stand hat. Zudem verfügen die Fahrzeuge über eine spezielle, den Fußraum auskleidende Matte, die aufgrund ihrer Struktur Fahrbahnstöße wirksam absorbiert und damit die Gelenke der Fahrer schont. Mit 135 Millimetern erleichtert die Einstiegshöhe der Plattform häufiges Ein- und Aussteigen. Optional lassen sich die Stapler zudem mit einem biometrischen Zugangssystem mit Fingerabdrucksensor ausstatten, wodurch sichergestellt wird, dass nur geschultes und berechtigtes Personal die Fahrzeuge nutzt.
Die automatische Mittenzentrierung des Linde-Lenkers sorgt zudem für genaues Geradeausfahren und macht korrigierendes Gegensteuern überflüssig. Dies bietet dem Fahrer insbesondere in langen Regalgängen ein enormes Plus an Komfort.
Höhere Produktivität Einen zusätzlichen Produktivitätsschub schaffen die neuen Geräte dadurch, dass der Fahrer die Plattform bereits während der Fahrt anheben kann und dafür nicht erst vor dem Regal zum Stehen kommen muss. Sehr komfortabel und sicher fährt der Bediener mit der gesamten Bedieneinheit, d.h. Lenker, Plattform und Sitz, nach oben.
Mit den neuen Modellen hat Linde MH das Bedienkonzept der gesamten Fahrzeugklasse vereinheitlicht. Egal welchen Kommissionierer der Fahrer nutzt, er braucht sich beim Wechsel der Fahrzeugmodelle nicht mehr umzustellen. Die neuen Nieder- und Mittelhubkommissionierer sind jetzt mit den gleichen Komponenten ausgestattet, die sich in anderen Lagertechnikgeräten der Marke Linde bereits bewährt haben, wie beispielsweise der Linde-Lenker. Dabei sind alle Bedienknöpfe für den Fahrer ohne umgreifen zu bedienen. Sie schützten und entlasten ihn nach Kräften.
Linde Fördertechnik GmbH |
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Mag. (FH) Elke Schröckmayr




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