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Expertenforum über den Einfluss von Normen auf den Design-In Prozess

In Kooperation von Mechatronik - Cluster Oberösterreich, Trainalytics und Weidmüller Interface findet am 24. März 2011 von 9 Uhr bis 17 Uhr das traditionelle Forum "Pro-Active Design-In" am Flughafen Linz Hörsching statt. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung wird der Einfluss von Normen auf den Design-In Prozess beleuchtet. Neben dem Erfahrungsaustausch mit Experten aus der Wirtschaft können die Teilnehmer sowohl über grundlegende Fragen als auch über neue Erkennisse aus der täglichen Praxis des Design-In Prozesses diskutieren.

Unter www.mechatronik-cluster.at/veranstaltungen sind das Programm und das Anmeldeformular abrufbar.

Weidmüller Produktmanager für Design-In: Gottfried Steinklammer
 
Das Design-In Konzept von Weidmüller trägt von der Konzept- über die Realisierungs- bis hin zur Markteinführungsphase zum optimalen Ergebnis bei.

Jedes Produkt profitiert von gutem Design, das im besten Fall alle Sinne des Anwenders erreicht und so wesentlich zum Markterfolg beiträgt. Ein gutes Produkt muss nicht nur den Kunden überzeugen und begeistern; es muss auch effizient und sicher sein. Normen geben dabei dem Anwender die nötige Sicherheit. Sie legen Mindeststandards fest, steigern die Qualität und ermöglichen die Vergleichbarkeit der angebotenen Leistungen.

Sichere Kreativität
Die Kenntnis der gültigen Normen und das Wissen um deren zukünftige Weiterentwicklung sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den Designer. Als Motor für fertigungsgerechtes Design zählen in erster Linie wirtschaftliche Faktoren mit dem zusätzlichen Potenzial die Fertigungsqualität, Prüfbarkeit und damit die Produktzuverlässigkeit positiv zu beeinflussen. Während das Produktdesign immer wieder von neuen Ideen und Kombinationen lebt, gibt es viele bekannte Aspekte für fertigungsgerechtes Design, wie z. B. Produktkomplexität, Kombinationen aus Fertigungsschritten und –anlagen, Materialverhalten im Prozess, und vieles anderes mehr. All diese bekannten Punkte sind vielfach in Richtlinien erfasst, teils standortspezifisch, jedoch in der Elektronik in einem großen Maße international standardisiert. Man muss also das Rad nicht ständig neu erfinden.

Sicher durch den Normen-Dschungel
Das vorliegende Seminar liefert einen Überblick über Normung von Design, Bauteilverhalten, Basismaterial, Prozess, Ausführungsqualität und Prüfvorschriften, ergänzt durch Bildungsmaßnahmen im Umfeld deutscher und internationaler Fachverbände und Normungsgremien Zitiert werden Richtlinien der JEDEC, IPC, FED, DIN-EN, DIN-IEC, DKE, und DVS als Grundlage für Entwicklung, Fertigung, Qualitätssicherung, Produktmanagement und Einkauf in der Fertigung elektronischer Baugruppen. Ergänzt wird der Vortrag durch Beispiele von vorteilhaften und weniger guten Lösungen, von Qualitätsmerkmalen und Schadensanalysen. Ziel ist es, den Teilnehmern Werkzeuge zur Optimierung oder zur FMEA an die Hand zu geben, und dabei den Weg durch die Dschungel der verschiedenen Normungsansätze zu finden.

Vorteile von Normen und Standards (Zitate aus der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE, Frankfurt am Main):

  • Definieren einheitlicher Schnittstellen, die die Austauschbarkeit und Zusammenarbeit verschiedener Komponenten garantieren.
  • Legen Mindestanforderungen an Sicherheit fest und garantieren somit die Sicherheit von elektronischen Produkten und Anlagen.
  • Anpassung an die Anforderungen einer sich wandelnden Umwelt (Stillstand ist Rückschritt).
  • Ermöglichen den Vergleich zwischen Dienstleistungsangeboten.
  • Dienen nicht dem Vorteil eines Einzelnen (herstellerunabhängig).
  • Dienen als neutraler Maßstab für Leistungen und Angebote unterschiedlicher Hersteller bzw. Anbieter (können auch vor Gericht relevant sein).
  • Stärken die Position des Nutzers gegenüber dem Anbieter.
  • Vereinheitlichen die Kommunikation zwischen Arbeitsgeber und Arbeitnehmer.
  • Definieren festgelegte Leistungen zu angemessenen und anerkannten Konditionen.
  • Die breite Nutzung verbessert die Marktposition gegenüber vielen inkompatiblen Einzellösungen.
  • Bewirken eine Qualitätssteigerung.
  • Europäische und internationale Normung fördert den Abbau von Handelshemmnissen.


Programm und Anmeldung: www.mechatronik-cluster.at/veranstaltungen.

Ansprechpartner für Fragen und Problemstellungen zum Schwerpunkt "Normen– Einfluss auf den Design-In Prozess ": Gottfried.Steinklammer@weidmueller.com

 

Weidmüller GmbH
Prok. Josef Kranawetter
Telefon +43.2236.6708.0
Telefax +43.2236.6708.199
E-mail   office.at@weidmueller.com

 
HZ-comm
Communications for Industries
Helmut Zauner
Telefon +43.1.2369428
Telefax +43.1.2369231
Eingestellt von LOGISTIKexpress Redaktion am 02.03.2011
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