Periodisches Prüfen von steckbaren Blitzschutzeinrichtungen nach IEC 62305 jetzt ganz easy
| Blitz- und Überspannungsschutz von Weidmüller sichert alle elektrischen Einrichtungen permanent vor Zerstörung. Gerade bei weit verteilten, öffentlichen Anlagen und Einrichtungen, gilt nach IEC 62305-1 bis -4, dass ein äußerer Blitzschutz integriert sein muss sowie sämtliche ein- und ausgehenden Leitungen mit einem inneren Blitzschutz ausgestattet sein müssen. Seit 2009 definiert die Produktnorm IEC 61643 zudem den Schutz für Mess-, Steuer- und Regelsignale. Damit muss heute ein komplett neuer Sicherheitsaspekt berücksichtigt werden. Dazu bietet der Weltmarktführer Weidmüller normgerechte Produkte und kompetentes Know-how. Da es bei ausgedehnten Flächen wie Seilbahnanlagen leicht zu direkten und indirekten Blitzeinwirkungen (z.B. Einkopplung von Überspannungen) kommen kann, ist ein durchgängiges Blitz- und Überspannungsschutzkonzept notwendig. Bei Gewittern gibt es immer wieder unkontrollierbare Vorfälle, die sich in Ausfällen der Elektronik oder der Zerstörung elektrischer Betriebsmittel auswirken. Aus diesem Grund sind durchgängige Blitz- und Überspannungsschutzkonzepte sowohl für Energieleitungen als auch für Mess-, Steuer- und Regelsignale notwendig. Wichtig ist, dass im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung ein Schutz für beide möglichen Szenarien – direkte und indirekte Blitzeinwirkungen – eingesetzt wird. Dabei unterstützt die international geltende Norm IEC 62305-1 bis -4, die sowohl für die Risikoanalyse als auch für die Auswahl des richtigen Blitzschutzzonenkonzepts Vorgaben macht. Dabei wird auch der innere Blitzschutz durch die Norm automatisch mit definiert. Insgesamt gilt, dass für sämtliche ein- und ausgehenden Leitungen jeweils ein Blitz- bzw. Überspannungsschutz eingebaut werden muss. Für jeden Bedarf der passende Schutz Für die Energieleitungen ist von der IEC 62305 vorgegeben, dass beim Einbau von externen Blitzschutzanlagen (z.B. Fangstangen) ein Klasse I Schutz installiert werden muss und nach IEC 61643-12 wird vorgegeben, dass am Gebäudeeintritt dieser Klasse I-Schutz zu installieren ist. Hierfür können Blitz- und Überspannungsschutzkomponenten vom Typ PU I von Weidmüller, die durch hohen Ableitstrom von 12,5 kA bis zu 25kA sowie durch kompaktes Design überzeugen, eingesetzt werden. Bei den Mess-, Steuer und Regelsignalen spricht man von einem D1-Schutz, der durch die Norm IEC 61643-22 definiert ist. Für die Signalleitungen ist die neue Produktreihe VARITECTOR SPC (VSPC) von Weidmüller realisiert worden. Das Besondere hierbei: Die Blitz- und Überspannungsschutzkomponenten beinhalten Monitoring- und Meldefunktionen in einem Gerät. Im Fall eines defekten Ableiters wird so automatisch eine Meldung an das Auswertungsmodul VSPC-Control Unit in der Leitwarte weitergeleitet, woraufhin auf dem Gerät anstatt einer grünen nun eine rote LED aufleuchtet. Auf diese Weise erhält nicht nur der Betreiber in der Leitwarte eine Fehlermeldung, sondern auch der Monteur vor Ort. Das defekte Modul kann so sehr schnell ausfindig gemacht und ausgetauscht werden. Für die analogen Signale wird der VSPC 2CL R (R = Remote Signaling Contact) verwendet, der auf einer Baubreite von 17,5 mm zwei Signale gleichzeitig schützt, inklusive Meldefunktion. Ähnlich verhält es sich bei den digitalen Signalen, bei denen der VSPC 4SL R zum Einsatz kommt. Er schützt bis zu vier digitale Signale. Auch die Telefonleitung ist mit einem sicheren Schutz in Form des VSPC Uk0 Tele ausgestattet, der speziell auf diese Art von Signalen ausgelegt ist. Neben diesen verschiedenen Leitungen dienen einige Kabel als Reserve und sind nicht belegt. Um hierbei ein gleiches Erdpotenzial zu realisieren, wird der steckbare Adapter VSPC Ground verwendet, der vier Leitungen mit einem Modul erden kann. Einfache Prüfung An Hand der Normen und Richtlinien VdS-Richtlinie 2010 Anhang A Tabelle 1, 3 (Prüfintervalle), VdS-Richlinie 2258 Abs. 5.3 (Ordnungsgemäßer Anlagenzustand), VdS-Richtlinie 2833 Abs. 3.2.7 (Wartung) und DIN EN 62305-3 Beiblatt 3 (VDE0185-305-3):2007-01 Abs. 2 (Zeitabhängige Wiederholungsprüfung für das gesamte Blitzschutzzonenkonzept) wird deutlich, dass eine Intervall-Prüfung wichtig ist. Das Prüfgerät V-TEST von garantiert die in der IEC 62305-3 geforderte regelmäßige Prüfung und bietet auch noch jede Menge Komfort. So werden die Ableiter einfach in das kompakte und transportable Testgerät eingesteckt, ohne dass ein zusätzlicher Adapter notwendig ist. Durch einfache Handgriffe wird der Zustand der Ableiter analysiert. Bei einem Ausfall durch Blitz- und Überspannungseinwirkung kann darauf hin frühzeitig vorgebeugt werden. Fazit Um Störungen und Zerstörungen zu verhindern, müssen die geeigneten Blitz- und Überspannungsschutzableiter ausgewählt werden. Mit der neuen VARITECTOR SPC-Serie von Weidmüller ist nicht nur ein normkonformer Blitz- und Überspannungsschutz garantiert. Die Komponenten der Produktfamilie sind zudem nach dem neuesten Stand der IEC 61643-21 mit den darin geforderten Overstress-Modulen ausgestattet. Das bedeutet, dass die Ableiter beim fehlerhaften Anschließen oder bei einem Kurzschluss auf der Signalleitung in einen definierten Zustand übergehen. Der VSPC realisiert diesen Zustand durch einen technisch ausgelösten Kurzschluss gegen Erde. Gleichzeitig erfolgt über die VSPC-Control Unit eine Meldung an die Leitwarte. Auf diese Weise kann der Betreiber eine permanente Zustandsüberwachung seines Schutzkonzeptes durchführen und eine sichere Wartung ist auch über mehrere Kilometer Entfernung möglich. Das Prüfgerät V-Test ermöglicht zudem eine normgerechte Einhaltung der Wartungsintervalle.
Weidmüller GmbH HZ-comm
Communications for Industries
Helmut Zauner
Telefon +43.1.2369428
Telefax +43.1.2369231
E-mail office@hzcomm.com
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