20 Jahre Rail Cargo Group: Alles Schiene
„Über 80 Prozent unserer Transportleistungen sind grenzüberschreitend. Wir sind mittlerweile in 18 Ländern aktiv, in 14 davon sogar in Eigentraktion“, betont der RCG-Vorstand gegenüber der Österreichischen Verkehrszeitung.
Das operative Wirkungsfeld spannt sich innerhalb eines großen europäischen Vierecks auf. Es reicht von den ZARA-Ports und den norddeutschen Seehäfen über Norditalien bis in die Türkei, Griechenland, Iran sowie nach Polen mit den Weiterverbindungen Richtung Russland und Asien.
Der Jubilar ist auf allen wichtigen Korridoren unterwegs, wobei die Diagonalen durch Österreich und Ungarn das Rückgrat des Netzwerks bilden. In diesen beiden Heimmärkten verteidigt das Unternehmen die Marktführerschaft.
Die Meilensteine in der 20-jährigen Geschichte der ÖBB Rail Cargo Group:
- 2005 Gründung als eigenständiges Güterverkehrsunternehmen RCA
- 2008: Kauf der Güterverkehrssparte der ungarischen Bahn (MÁV Cargo Rt.). Die Rail Cargo Hungaria Zrt.
- 2014 Markenbildung „Rail Cargo Group“ und Ausbau der europäische Marktpräsenz
- 2018: Erster direkter Güterzug nach Chengdu
- 2018: TransANT: Modularer Leichtbauwagen
- 2018: Mitgründung Initiative Rail Freight Forward
- 2019: Start der digitalen Logistikplattform MIKE, „intelligenter“ Güterwagen SmartCargo mit A1, rd. 12.000 ausgestattete Wagen,
- 2023: Gründung Tochtergesellschaft in Shanghai
- 2023: Zusammenarbeit mit Transporeon / Fokus MML
Zur Jahreswende 2025/2026 kämpft die ÖBB Rail Cargo Group mit massiven Wettbewerbsnachteilen gegenüber dem Lkw. „Wir brauchen gleiche Spielregeln, damit die Schiene das leisten kann, was sie leisten soll – einen klimafreundlichen, effizienten Gütertransport“, appelliert der RCG-Vorstand an die Verkehrspolitik.
www.oebb,at, www.railcargo.com
Quelle: OEVZ



