25 starke Jahre für LogServ und CargoServ
Seit 25 Jahren bestehen die Logistik Service GmbH (LogServ) und ihre 100%ige Tochtergesellschaft Cargo Service GmbH (CargoServ). Das Jubiläum datiert am 1. April 2026. Was im Jahr 2001 mit 511 Mitarbeitenden begonnen hatte, präsentiert sich heute als Dienstleister für Transport und Logistik mit rund 1.100 Beschäftigten.
Sie erwirtschaften 25 Prozent des Jahresumsatzes von rund 500 Mio. EUR mit Tätigkeiten für Drittkunden wie Primetals Technologies, WFL Milturn (beide in Linz) oder Voith Hydro in St. Pölten. Auch bei den Produzenten im Chemiepark Linz sind die zwei zum voestalpine-Konzern gehörenden Unternehmen gut angeschrieben.
Hauptkunde ist und bleibt aber das Linzer Stahlwerk. Sein Bedarf an ein- und ausgehenden Frachten beträgt 16,1 Mio. Tonnen im Jahr, davon 11,6 Mio. Tonnen im Verkehr Inbound.
Was dabei meistens in Vergessenheit gerät, sind die betriebsinternen Transporte auf dem riesigen Areal der voestalpine Stahl GmbH in Linz. Sie summieren sich auf 65 Mio. Tonnen im Jahr, verteilt auf die Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasserweg.
„Auch diese Verkehre liegen in unserer Verantwortung“, erläutern die Geschäftsführer Christian Janecek und Markus Schinko im Gespräch mit der Österreichischen Verkehrszeitung. Befördert werden Rohstoffe, Halbfabrikate, Fertigprodukte, Schlacken und Hüttensande.
Es ist dem Einsatz und dem Ideenreichtum aller Fachabteilungen des Unternehmens zu verdanken, dass die Transport-, Lager- und Distributionslogistik für die Steel Division des voestalpine-Konzerns heute einen ganz anderen Stellenwert besitzt. Noch zur Jahrtausendwende als ein Kostenfaktor betrachtet, spielt die Disziplin heute eine wichtige Rolle im internationalen Wettbewerb.
Das fängt bei der Gewährleistung von stabilen Lieferketten in der Zu-/Abfuhr und im werksinternen Verkehr an und reicht von Maßnahmen zur optimalen Auslastung der Transportgefäße bis zu den permanenten Initiativen zur Optimierung von Schnittstellen und Kommunikationssystemen für den Datenaustausch. Automatisierung und Digitalisierung stehen ständig auf der Agenda der fortlaufenden Optimierungsprozesse.
Erklärtes Ziel von LogServ und CargoServ bleibt die Verlagerung von weiteren Güterströmen auf die Schiene. Das soll auch mit Lösungen im Kombinierten Verkehr erfolgen. Schon jetzt bewährt sich das „Mobiler“-System der ÖBB Rail Cargo Group. Christian Janecek und Markus Schinko warten gespannt auf weitere Innovationen auf der Schiene.
www.logserv.atw, ww.cargoserv.at
Quelle: OEVZ


