76 Prozent mehr Kapazität für das Güterterminal Wolfurt
Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,085 Mrd. EUR bis 2031 stellt der Bund mit den beiden Infrastrukturunternehmen ÖBB und Asfinag die Weichen für eine leistungsfähige und zukunftsfitte Mobilität in Vorarlberg. Im Rahmen einer Pressekonferenz am ÖBB Container Cargo Terminal in Wolfurt präsentierte Mobilitätsminister Peter Hanke gemeinsam mit Landeshauptmann Markus Wallner, ÖBB-CEO Andreas Matthä sowie Asfinag-Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl die zentralen Eckpunkte des Infrastrukturprogramms.
Vorarlberg ist Knotenpunkt im Dreiländereck zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz und gleichzeitig Heimat exportorientierter Industriebetriebe von internationalem Rang. Eine leistungsfähige Infrastruktur gilt als Grundvoraussetzung, um den hohen Anforderungen an Mobilität, Logistik, Sicherheit und Nachhaltigkeit gerecht zu werden.
Dafür setzen die ÖBB im Jahr 2026 ihre Modernisierungsoffensive mit gezielten Maßnahmen fort. Umgesetzt wird ein 80 Mio. EUR Investitionsprogramm für die Optimierung zentraler Haltestellen bis hin zur massiven Kapazitätssteigerung im Güterverkehr. Bis 2030 sind es 530 Mio. EUR.
Das Container Cargo Terminal (CCT) Wolfurt ist die zentrale Güterverkehrsdrehscheibe für die Vorarlberger Wirtschaft. Hier startet 2026 die technische Umsetzung für den ferngesteuerten Betrieb der Kräne, ein dritter Portalkran ist bereits bestellt. Im Endausbau wird die Kapazität um 76 Prozent auf 454.000 Tonnen pro Jahr gesteigert – ein klares Bekenntnis zur Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene und zur Stärkung heimischer Industriebetriebe.
ÖBB-CEO Andreas Matthä: „Investitionen in die Bahn sorgen im ganzen Land für eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs und stärken den Wirtschafts- und Tourismusstandort. Eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur ist die Grundlage unserer Lebensqualität und unseres Wohlstands.“
Die Asfinag investiert bis 2031 rund 555 Mio. EUR in das Vorarlberger Autobahnnetz. Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl: „Uns als Mobilitätsanbieter ist bewusst, dass der Bodenseeraum ein hochgradig vernetzter, wirtschaftsstarker Raum ist. Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit der Infrastruktur stehen daher im Mittelpunkt unserer Arbeit.“
www.oebb.at, www.asfinag.at, www.vorarlberg.at
Quelle: OEVZ



