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PwC Studie: 2030 wird mehr als jeder dritte Kilometer mit „Shared Driving“ zurückgelegt

28. Februar 2018 09:09

Beitrag bequem vorlesen lassen:

  • 2030 fahren 80 Millionen Autos weniger auf Europas Straßen, gleichzeitig nimmt individuelle Mobilität zu
  • Elektroantrieb auf dem Vormarsch: 55 Prozent Elektroautos weltweit bis 2030
  • ‚Robotaxi‘: 40 Prozent der Fahrleistung könnte zukünftig von selbstfahrenden Autos übernommen werden
  • Verkehrsdichte nimmt zu: Fahrkilometer pro Person steigen in Europa um 23 Prozent, in den USA um 24 Prozent und in China sogar um 183 Prozent an

Der europäische Automobilmarkt wird sich bereits in wenigen Jahren gegenüber dem heutigen Zeitpunkt massiv verändern. Die Zukunft des Autofahrens wird „eascy”: Electrified (=Elektroantrieb), Autonomous (=selbstfahrende Fahrzeuge), Shared (=Carsharing-Konzepte), Connected (Vernetzung zwischen den Fahrzeugen) und Yearly updated (=Regelmäßiger Fahrzeugtausch in kürzeren Abständen). Diese fünf Trends skizziert die aktuelle Automotive-Studie „Eascy – Five trends transforming the Automotive Industry“ von PwC. Durch neuartige ‚Carsharing‘-Konzepte könnte sich der Fahrzeugbestand in Europa von 280 auf 200 Millionen und in den USA von 270 auf 212 Millionen reduzieren. Gleichzeitig müssen die Autos wegen der intensiveren Nutzung aber sehr viel häufiger ausgetauscht werden.

2030 wird mehr als jeder dritte Kilometer mit „Shared Driving“ zurückgelegt
Von entscheidender Bedeutung ist dabei das von PwC prognostizierte Wachstum preiswerter Sharing-Angebote. „Im Zuge der automobilen Revolution werden viele Regeln, an die sich die Branche über Jahrzehnte gewöhnt hat, auf den Kopf gestellt. Der heutige Normalfall, dass die meisten Menschen selbst mit ihrem eigenen Auto fahren, wird in wenigen Jahren nur noch ein Mobilitätskonzept unter vielen sein“, erklärt Horst Bernegger, Partner und Automotive-Experte bei PwC Österreich. So geht die Studie davon aus, dass 2030 bereits mehr als jeder dritte gefahrene Kilometer auf einer der vielen Formen von „Sharing“ beruhen wird.

Elektroautos und selbstfahrende Fahrzeuge treiben Wandel voran
Die starke Entwicklung zum Carsharing geht mit zwei Megatrends in der Fahrzeugtechnik einher – der Elektrifizierung von Antriebssystemen und den großen Fortschritten in der Entwicklung von selbstfahrenden Autos. Laut PwC-Szenario dürfte es 2030 bei vier von zehn zurückgelegten Kilometern nicht mehr der Fahrer sein, der das Auto lenkt, sondern das Auto selbst. Bei 55 Prozent aller neuen Fahrzeuge könnte es sich zudem um Elektroautos handeln, während der konventionelle Verbrennungsmotor langsam aussterben wird. Es wird erwartet, dass die Entwicklung in Europa und den USA in einem ähnlichen Tempo vorangehen wird. Im Gegensatz dazu wird in China die Marktdurchdringung mit Carsharing und autonomer Mobilität schneller erfolgen als in der westlichen Welt. Dadurch könnte China zum führenden Markt im Wandel der Automobilindustrie werden. „Die unterschiedlichen Trends werden sich gegenseitig verstärken“, so Bernegger. „Zum Beispiel sind Elektroautos dank ihrer einfacheren Antriebstechnik weniger fehleranfällig, was ein entscheidender Vorteil ist, wenn Fahrzeuge gemeinsam und dadurch intensiver genutzt werden. Selbstfahrende Fahrzeuge könnten in Kombination mit Carsharing-Konzepten wiederum faktisch ‚Robotaxis‘ werden.“

Straßenverkehr wird sich radikal verändern
In Kombination werden die verschiedenen Megatrends dazu führen, dass sich der Straßenverkehr generell stark verändern wird. Wenn immer mehr Menschen auf Carsharing-Modelle setzen, wird es bis 2030 voraussichtlich wesentlich weniger Autobesitzer geben. Gleichzeitig wird jedoch der Individualverkehr stark zunehmen. Die zurückgelegten Fahrkilometer pro Person könnten in Europa bis 2030 um 23 Prozent ansteigen. Die Prognosen für die USA zeigen einen Anstieg um 24 Prozent und für China sogar um 183 Prozent.

Eine der Ursachen dafür ist neben dem Bevölkerungswachstum die Tatsache, dass auch solche Menschen selbstfahrende Autos nutzen werden, die heute nicht selbst am Steuer sitzen können. Ein weiterer Grund ist, dass die Entwicklung von vollautonomen Fahrzeugen viele Leerfahrten bedeuten wird, wenn die ‚Robotaxis‘ von A nach B fahren müssen, um neue Passagiere abzuholen. „Die Straßen werden definitiv voller werden“, ist sich Horst Bernegger sicher. Dennoch sieht er kein Chaos auf uns zukommen – ganz im Gegenteil: „Dank zunehmender Vernetzung wird der Individualverkehr in Zukunft wesentlich leichter zu organisieren sein.“

Ein Drittel mehr Neuzulassungen bis 2030
Was bedeutet dieser Trend nun für Hersteller und Zulieferer? Die Prognosen von PwC lassen bis 2030 eine Steigerung der jährlichen Kfz-Zulassungen in Europa um ein Drittel auf über 24 Millionen Fahrzeuge erwarten. Das wäre die einzige Möglichkeit, die stärkere Abnutzung der Autos durch Carsharing auszugleichen. Für die USA erwartet PwC ein Wachstum von 20 Prozent mit fast 22 Millionen verkauften Neuwagen im Jahr 2030. Für China wird ein Wachstum von über 30 Prozent auf 35 Millionen verkaufte Fahrzeuge prognostiziert. Diese großen Volumina werden es erforderlich machen, dass Autohersteller und Zulieferer zusätzliche Investitionen in neue Produktions- und Entwicklungskapazitäten tätigen – für neue, hochspezialisierte Fahrzeugkonzepte zu wesentlich geringeren Preisen.

Google und Co. als neue Wettbewerber am Markt
„Automobilhersteller und ihre Zulieferer werden in den kommenden Jahren wichtige Entscheidungen für ihre Unternehmen treffen müssen“, bestätigt Horst Bernegger von PwC Österreich. Einerseits werden sie mit fallenden Margen kämpfen müssen – vor allem unter dem Druck der führenden Flottenbetreiber –, während sie andererseits deutlich mehr in neue Werke, Elektromobilität und andere Megatrends investieren müssen.

Zugleich sehen neue Wettbewerber aus der Technologiebranche die Chance, in den Markt zu drängen. Dadurch könnte sich der Anteil klassischer Player an den globalen Branchengewinnen von derzeit 85 Prozent bis 2030 auf weniger als 50 Prozent verringern, schätzt eine parallel veröffentlichte Studie der PwC- Strategieberatung Strategy&. Berneggers Prognose lautet daher: „Wer dauerhaft erfolgreich bleiben will, muss sich entweder auf Produktseite als klarer Innovationsführer behaupten – oder Mobilität als Service verstehen und seinen Kunden einfach zu nutzende, bequeme und günstige Angebote bieten“.

Über die Studie
„Eascy – Five trends transforming the Automotive Industry“ ist ein Report von PwC Autofacts®, dem globalen Analyse- und Prognoseteam von PwC zur Automotive-Branche. Mit 30 Jahren Erfahrung in der Automobilindustrie liefert PwC Autofacts® detaillierte Analysen und industriespezifische Einschätzungen zu strategischen Themen und aktuellen Fragestellungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.pwc.at/automotive. Die gesamte Studie können Sie abrufen unter www.pwc.at/eascy.

Über PwC
Vertrauen in der Gesellschaft aufbauen und wichtige Probleme lösen – das sehen wir bei PwC als unsere Aufgabe. Wir sind ein Netzwerk von Mitgliedsunternehmen in 158 Ländern. Mehr als 236.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erbringen weltweit qualitativ hochwertige Leistungen im Bereich Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensberatung. Sagen Sie uns, was für Sie von Wert ist, und erfahren Sie mehr auf www.pwc.at.

„PwC“ bezeichnet das PwC Netzwerk und/oder eine oder mehrere seiner Mitgliedsfirmen. Jedes Mitglied dieses Netzwerks ist ein selbstständiges Rechtssubjekt. Weitere Informationen finden Sie unter www.pwc.com/structure.

Rückfragen & Kontakt:
Barbara Lang
Corporate Communications
Tel.: 01 501 88-5104
barbara.lang@pwc.com

Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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