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Auf diese fünf Trends muss der Handel eine Antwort finden

9. März 2018 10:22
Auf diese fünf Trends muss der Handel eine Antwort finden

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Die LogiMAT steht vor der Tür. Und damit sind auch im Rahmen der begleitenden Fachausstellung TradeWorld wieder viele spannende Neuigkeiten rund um die Optimierung der Logistik im E-Commerce und Multichannel-Handel zu erwarten. Wir beleuchten für Sie schon im Vorfeld der Messe (13. bis 15. März in Stuttgart) die fünf zurzeit wichtigsten Trends.

Das Geschäft mit Kleidung, Möbeln und Haushaltsgeräten &co.brummt nach wie vor im Netz. Immer mehr reine Stationärhändler kämpfen um ihr Überleben.  Jeder achte Euro im Einzelhandel wird mittlerweile online ausgegeben. Und laut dem Institut für Handelsforschung (IFH Köln) ist für das Wachstum des Onlinehandels in Deutschland nach wie vor kein Ende zu erwarten. Der Onlineumsatz bis 2021 wird voraussichtlich auf 80,4 Mrd. Euro steigen, wie im aktuellen „Branchenreport Onlinehandel“ zu lesen ist.

Damit Händler aller Branchen von diesem Boom profitieren können, müssen die logistischen Voraussetzungen für das Geschäft im Online-Handel stimmen – und das bedeutet: Händler müssen auf durchgängig optimierte Prozesse rund um ihr Warenangebot setzen. „Bislang wurden Prozesse analysiert und blieben über einen langen Zeitraum grundsätzlich unverändert“, weiß der E-Commerce-Experte und Geschäftsführer der Managementberatung EMA Executive Management Advisors GmbH, Bernd Kratz. „Dieses langfristige Denken und Handeln ist Vergangenheit. Die gegenwärtige Dynamik unterschiedlichster Märkte resultiert in kurzen Veränderungszyklen sowie einer hohen Wandelbarkeit der gesamten Supply-Chain, um auf veränderte Umfeldbedingungen zeitnah reagieren zu können.“

Als E-Commerce, Multi- und Omnichannel-Anbieter sollten Sie sich in den kommenden Jahren auf folgende fünf Trends einstellen:

Trend 1: Neue Belieferungskonzepte für den urbanen Raum.
Arbeit und soziales Leben konzentrieren sich immer mehr auf Ballungsräume. Großstädte werden immer größer und dichter besiedelt. Der Trend zur Verstädterung unserer Gesellschaft bewirkt ein stetig steigendes Verkehrsaufkommen. Die letzte Meile von Warensendungen bis an die Haustür des Kunden entwickelt sich zu einem beträchtlichen Kostenfaktor für die Branche. Der hohe Anteil an Einzellieferungen, wachsende Kundenanforderungen an die Zustellung, und nicht zuletzt auch das steigende Verkehrsaufkommen, verlangen nach innovativen Lieferkonzepten.

Es werden bereits unterschiedliche neue Konzepte für die innerstädtische Warenbelieferung erprobt. In den suburbanen Räumen setzen Dienstleister in Gemeinschaftslagern auf Kooperation, um Transporte in die Innenstädte effektiv zu bündeln. Die direkte Zustellung der Waren zum Kunden wird in Zukunft von kompakten innerstädtischen Lagerhäusern gemanagt. In der Endauslieferung werden immer mehr alternative Transportmittel wie Lastenfahrräder, Liefertaxis und Lieferroboter zum Einsatz kommen.

Trend 2: Umsetzung von Industrie 4.0-Technologien.
In den Paketfabriken der Branche braucht es immer mehr Flexibilität durch Automatisierung. Die steigenden Herausforderungen an die Liefergenauigkeit und die Liefergeschwindigkeit sind allen durch Menschenhand nicht mehr zu bewältigen. Künstliche Intelligenz in Form von Robotik und Software-Services wird in den Lagerhäusern des E-Commerce und Multichannel-Handels in den kommenden Jahren immer stärker Einzug halten.

Trend 3: Blockchain wird in die Warenströme Einzug halten.
Original oder Fälschung? Diese Frage ist für Käufer heutzutage nicht immer gleich auf den ersten Blick zu beantworten. Die großen Online-Marktplätze sind in den letzten Jahren immer stärker zu Paradiesen der Produktpiraterie verkommen. Markenartikelhersteller wehren sich zunehmend gegen diesen Trend. Immer mehr Unternehmen drohen damit, Online-Marktplätze nicht mehr zu beliefern. Glaubt man Experten, könnte die in Verbindung mit der Kryptowährung Bitcoin stehende Blockchain-Technologie dreisten Produktpiraten schon bald das Handwerk legen. Doch was genau steckt dahinter?

Blockchain gilt als das Internet des Vertrauens. Hinter dem Konzept stehen globale Datennetzwerke, die unterschiedlichen Teilnehmern die Berechtigung einräumen, an bestimmten Transaktionen teilzunehmen. Die Offenheit solcher Netzwerke bietet für zugleich einen großen Schutz vor Manipulation. Daten lassen sich nicht verändern, ohne dass andere Transaktionsteilnehmer davon Wind bekommen. Bringt man das technologische Konzept mit dem Warenhandel in Verbindung, ist denkbar, dass Waren künftig immer häufiger schon bereits ab Werk registriert und somit auf recht simple Weise über den gesamten Verkaufszyklus identifiziert werden können. Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbeobachtet, werden bereits erste erfolgreiche Use-Cases in Asien bekannt. Weltweit sprießen bereits einige Blockchain-Start-Ups aus dem Boden, die ein globales und lückenloses Live-Tracking von Waren ab Verlassen eines Lagerhauses bis zum Eintreffen im Ziellager ermöglichen.

Trend 4: Wachsende Bedeutung des B2B-E-Commerce.
Neben dem klassischen B2C-Geschäft bieten auch B2B-Geschäftsmodelle für den E-Commerce ein immer interessanter werdendes Geschäftsvolumen: Ist der Start ins B2C-Geschäft geglückt, wagen sich immer mehr Onlinehändler auch an die direkte Ansprache von Geschäftskunden heran. Doch der Handel zwischen Unternehmen folgt anderen Bedingungen als es E-Commerce-Anbieter vom klassischen B2C-Geschäft her kennen. Industrie und Handel fordern in der Empfängerrolle eine nahezu hundertprozentige Lieferzuverlässigkeit. Um dies zu garantieren, braucht es lückenlose Informationen und optimierte Lieferwege. Im B2B-E-Commerce spielt die Datenvernetzung eine wesentliche Rolle.

Trend 5: Robotik für den stationären Handel.
Ob in der Kundenansprache oder bei der Inventur: Künstliche Intelligenz hat im stationären Handel längst Einzug gehalten. In den kommenden Jahren werden auch Robotiklösungen beim Auffüllen von Regalen am Point of Sale immer mehr ins Rollen kommen. Innovationen in diesem Bereich könnten gerade dem Einzelhandel mit kleinteiligem Warenangebot zu mehr Effizienz verhelfen. Denn Erhebungen der letzten Jahre zeigen deutlich auf, dass ein erheblicher Anteil der Logistikkosten des Handels direkt in den Ladengeschäften entstehen. (WAL)

 

LogiMAT 2018

  1. Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement
  2. bis 15. März 2018, Messe Stuttgart

www.logimat-messe.de

 

Machen Sie mit beim 3. eCommerce Logistik-Day am 26. September 2018 in Wien

Können Sie selbst über interessante Neuigkeiten aus einem der fünf Themenbereiche berichten? Wie wäre es, wenn Sie sich mit einem interessanten Vortrag am 3. eCommerce Logistik-Day am 26. September 2018 in Wien beteiligen?

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie bitte eine E-Mail mit Ihrem möglichen Beitragstitel, den Kernaussagen Ihres Vortrags und ihrem kurzen CV an idih@ema-partner.de.

Achtung! Wir bieten Ihnen auch in diesem Jahr wieder eine Möglichkeit der Präsentation mit einem Ausstellungsstand. Wenn Sie die interessante Gelegenheit nutzen wollen, einer von maximal zehn Ausstellern zu sein, dann setzen Sie sich bitte ebenfalls mit idih@ema-partner.de in Verbindung.

 

Quelle: LOGISTIK express Fachzeitschrift, Ausgabe 1/2018

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