Aufwertung des Hafen Albern durch neues Hochwasserschutztor

Der Hafen Wien will in Zukunft als Wirtschaftsdrehscheibe weiter wachsen. Die Strategie, den Standort konsequent zu stärken, soll die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend erhöhen. Aktuell läuft die Ausschreibung für ein neues Hochwasserschutztor im Hafen Albern. Ziel ist unter anderem die Stärkung des Wirtschaftsstandortes. Der Baustart soll in der zweiten Jahreshälfte erfolgen. In das neue Hafentor und den Hochwasserschutz werden rund 22 Mio. Euro investiert, wie Wien Holding-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer anlässlich der Bilanzpressekonferenz der Wien Holding verlautbarte.

Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke gab erfreut die Bilanzsumme von rund 1,03 Mrd. Euro und rund 552 Mio. Euro Umsatz im Gesamtkonzern bekannt. Laut dem druckfrischen Geschäftsbericht liegt der Logistikbereich hinter dem umsatzstärksten Geschäftsfeld Immobilien auf Platz zwei, und trug einen Anteil von rund 33,74 Prozent zum Gesamtumsatz des Konzerns von 551,9 Mio. Euro bei.

Auch der Hafen Wien hat sich im Jahr 2018 wirtschaftlich erfolgreich weiterentwickelt. So schloss die Hafen Wien-Gruppe das Berichtsjahr 2018 mit 62,2 Mio. Euro Umsatz ab. Das bedeutet ein Plus von rund 7 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten lag das operative Ergebnis vor Steuern bei 14,9 Mio. Euro und damit um 1,1 Prozent höher als im Jahr 2017.

Der Wiener Hafen hat aktuell mehr Lager- und Stellflächen denn je, er hat seine Flächen für das Autoterminal neu organisiert und die Lkw-Abfertigung durch digitale Systeme hochgerüstet. Die Wiencont Container Terminal Gesellschaft hat in ihrem Engagement für Innovation durch Nachhaltigkeit im Jahr 2018 eine klimaaktiv-Partnerschaft abgeschlossen. Auf dem Weg zum ersten CO2-freien trimodalen Terminal Europas wurde die Stromversorgung am gesamten Containerterminal mit August 2018 zu 100 Prozent auf Wasserkraft umgestellt.

www.wienholding.at

 

Quelle: oevz.com

Translate »