Bremerhaven: Grünes Licht für Sanierung der Containerkajen
Die Wirtschaftsdeputation der Freien Hansestadt Bremen hat in der Sitzung am 17. Dezember 2025 die Umsetzung der Sanierung der Containerkajen am Bremerhavener Terminal 1 bis 3a beschlossen. Ziel ist es, die Infrastruktur für die Abfertigung moderner Containerschiffe und schwerlastfähige Umschlagflächen für den Offshore- und Energiesektor nachhaltig zu sichern.
Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit des Containerterminals gestärkt und die Versorgungssicherheit für Deutschland und Europa langfristig gewährleistet. Zugleich fügt sich das Vorhaben in die bundespolitische Zielsetzung ein, Bremerhaven als zentralen maritimen Logistik Hub weiter auszubauen.
Hafensenatorin Kristina Vogt: „Mit der Sanierung der Containerkajen schaffen wir die entscheidenden Voraussetzungen, um den größten Teil des Umschlags in den bremischen Häfen zukunftsfähig aufzustellen. Damit geben wir unserem Hafenstandort einen spürbaren Schub und setzen ein starkes Signal für seine weitere Entwicklung.“
Im ersten Bauabschnitt wird der Terminalbereich 1 saniert, darunter die Errichtung einer neuen Kaje in unmittelbarer Nähe der bestehenden Anlage und die Schaffung eines schwerlastfähigen Abschnitts. Parallel werden vorbereitende Arbeiten wie Pfahlprobebelastungen durchgeführt, um eine sichere und nachhaltige Konstruktion zu gewährleisten.
Für die Umsetzung der Sanierung stehen Mittel in Höhe von rund 268 Mio. EUR für den ersten Bauabschnitt bereit. Die Finanzierung erfolgt aus Landesmitteln, Mitteln des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie voraussichtlich Bundesmitteln zur Sicherstellung der militärischen und zivilen Nutzung des Hafens.
Mit der Sanierung der Containerkajen reagiert Bremen frühzeitig auf die steigenden Anforderungen in der globalen Linienschifffahrt. Damit wird der Hafenstandort als wirtschaftliches Rückgrat für die Region gestärkt, Arbeitsplätze werden gesichert und die Innovationskraft in der Hafen- und Logistikwirtschaft unterstützt.
Gleichzeitig schafft das Vorhaben eine wichtige Grundlage, um die vom Bund vorgesehenen Investitionen zur militärisch nutzbaren Weiterentwicklung der Hafeninfrastruktur einzubinden und Bremerhavens geostrategische Rolle weiter auszubauen.
Quelle: OEVZ



