Die Schwarzmüller Gruppe hat für ihre neuen Fernverkehrsfahrzeuge den ersten Großauftrag erhalten.

Der bulgarische Hersteller von Kunststoffbehältern GOTMAR hat 60 POWER LINE Cargo bestellt. Die Fahrzeuge werden in Bulgarien vor allem für den Getränketransport eingesetzt. Sie werden derzeit produziert und im Laufe des ersten Quartals ausgeliefert. „Der Zuwachs an Leistungsfähigkeit hat unseren bulgarischen Kunden überzeugt. Er wird seine Flotte von Anhängerzügen auf Sattelzüge der POWER LINE umstellen“, gab CEO Roland Hartwig heute, Mittwoch, 20. Jänner, am Unternehmensstandort in Freinberg bei Schärding bekannt.

GOTMAR ist ein führender Erzeuger von Getränkegebinden in Bulgarien, der auch Getränketransporte anbietet. „Dies ist eine Anwendung, die wir bei der Entwicklung der neuen Fahrzeuge vor Augen gehabt haben“, erläuterte Hartwig. Denn in dieser Branche kommt es auf rasche Be- und Entladung an, jede zusätzliche Palette zählt. Mit beidem punktet POWER LINE. Die um ein Drittel gesteigerte Staplerlast von 7,2 Tonnen ermögliche die Arbeit mit größeren Flurfahrzeugen. In Verbindung mit dem Quickslider-Planenverschluss heißt dies: schnelleres Handling. Zusätzlich bietet POWER LINE um etwa 800 Kilogramm mehr Nutzlast und durch einen Gewinn von 30mm Innenhöhe mehr MEDIENAUSSENDUNG Palettenstellplätze. Die Folge: Beides erhöht das Transportvolumen. Schnelleres Handling und mehr Transportvolumen ergeben eine gegenüber Standardfahrzeugen deutlich bessere Effizienz. Bei GOTMAR bestätigte Geschäftsführer Ivan Ivanov, dass die Erfahrung von Schwarzmüller in Sachen Leichtbau sowie die konkreten Vorteile der Neukonstruktion den Ausschlag gegeben haben. Bis Ende März will Schwarzmüller alle Fahrzeuge übergeben haben.

Bulgarien als ein Hoffnungsmarkt.
Der bulgarische Markt wird für Schwarzmüller immer interessanter. Mit insgesamt 2.000 Einheiten jährlich liegt er in der Größenordnung von Ungarn oder der  Slowakei. Schwarzmüller ist in diesem Balkanland seit 20 Jahren vertreten, will aber jetzt seinen Marktanteil auf mehr als zehn Prozent steigern. Verkauft werden aktuell Bau- und Infrastruktur-Fahrzeuge, besonders gefragt sind Großraum-Kippmulden für den Getreidetransport. Mit dem positiven Start der POWER LINE zeichnen sich nun Erfolge im Bereich des Fernverkehrs ab.

Internationale Markteinführung läuft erfolgreich an  In zahlreichen EU-Märkten treibt der oberösterreichische Premiumhersteller derzeit die Einführung seiner Produktinnovation voran. Die POWER LINE-Familie umfasst fünf verschiedene Fahrzeugtypen in mehr als 20 Varianten. Sie werden auf einer Plattform gebaut und orientieren sich an einem Ziel: Weniger Gewicht, mehr Leistung. „Durch unsere Kompetenz im Leichtbau können wir einen Schritt weiter gehen. Leicht alleine ist uns nicht mehr gut genug“, verspricht der CEO. Dieses Versprechen komme in allen Märkten sehr gut an. Der Zusatznutzen sei der entscheidende Anreiz für die Transporteure.

CO2-Abgase können reduziert werden.
Schwarzmüller kann durch den hohen Auftragsstand in diesem Segment die Produktion über mehrere Monate auslasten. Mit der Forcierung der neuen Fernverkehrsfahrzeuge gehe planmäßig die Nachfrage nach Standardfahrzeugen zurück. „Wir konzentrieren uns voll darauf, mit komplexen Fahrzeugen Mehrwert möglich zu machen. So heben wir uns vom Mitbewerb ab“, sagte Hartwig. Parallel zur höheren Produktivität reduziert die neue POWER LINE die Abgase bei Leerfahrten um etwa zehn Prozent. Bei Vollbeladung sinken die Emissionen durch die Einsparung von Transportfahrten. „Die neue POWER LINE ist ein Beitrag von Schwarzmüller, um den ökologischen Fußabdruck im Transport zu verbessern, ohne dass darunter die Produktivität leidet“, betonte Hartwig.

Die Schwarzmüller Gruppe ist einer der größten europäischen Anbieter für gezogene Nutzfahrzeuge. Das Unternehmen setzt durch seine Premiumausrichtung die Benchmarks der Branche und ist aufgrund der mehr als 140-jährigen Kompetenz der Spezialist für individuelle Transportlösungen in anspruchsvollen Branchen. Mit Fahrzeugen der beiden Marken Schwarzmüller und Hüffermann beliefert das Unternehmen die Bauwirtschaft, Infrastrukturunternehmen, die Rohstoff- und Wertstoffindustrie sowie Transportunternehmen im Fernverkehr. CEO Roland Hartwig leitet das Unternehmen seit 2016.

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