DLH Österreich: Zeit ist reif für neue Impulse
Bei der DLH Real Estate Austria GmbH herrscht Zuversicht, was die Zukunft der Logistikimmobilien in Österreich betrifft. Zwar erlebt die Branche derzeit eine von den Mietern dominierte Phase. Das könne sich aber bald wieder ins Gegenteil wenden, hofft Geschäftsführer Christian Vogt.
„In unserer Branche werden momentan harte Bretter gebohrt. Man muss aufpassen, dass die Interessenten für ein Projekt die verschiedenen Anbieter nicht gegeneinander ausspielen. Ich hoffe auf die Vernunft aller Beteiligten“, reflektiert Christian Vogt im Gespräch mit der Österreichischen Verkehrszeitung.
Grundsätzlich überwiegt bei dem Manager die Zuversicht, „dass sich der Markt wieder erholt“. Dafür befänden sich Projekte in der Pipeline, über die man zu gegebener Zeit informieren werde.
Logistikimmobilien mit 350.000 m² Gesamtfläche in Enzersdorf an der Fischa, Ebergassing, Traiskirchen, Gattendorf und in der Vienna Airport City tragen die Handschrift der DHL Real Estate Austria GmbH. Dabei kann das Unternehmen auf namhafte Referenzkunden verweisen.
Unter den Mietern finden sich z.B. Arvato, Frigologo, Gebrüder Weiss, Hornbach, Kühne+Nagel, Makita, ÖBB, Post Systemlogistik, Rudolph Logistik, Schrack Technik und Swissport. Zur Abdeckung von kurzfristigen Lagerbedarfen stehen in Gattendorf moderne Hallenflächen bereit.
Dieser Standort im Dreiländereck Österreich, Ungarn und Slowakei eigne sich für grenzüberschreitende Tätigkeiten. Er liege in Reichweite der Metropolen Wien und Bratislava und stehe Interessenten jederzeit zur Besichtigung offen, betont Christian Vogt.
Zurzeit prüft das Team von DLH Österreich die Chancen für den Einstieg in ein neues Marktsegment. Der rasante Aufstieg der Künstlichen Intelligenz erzeugt bei Banken, Versicherungen, TV-Anstalten, Logistikunternehmen und in vielen anderen Branchen einen gewaltigen Bedarf an Data Centern zur Verarbeitung und Speicherung einer Flut an Informationen.
Christian Vogt hat so eine Anlage kürzlich besucht. „Dafür braucht man Grundstücke mit Anbindungen an große Mengen Strom für das Data Center sowie möglichst die Nähe an starke Datenleitungen. Es wird ebenfalls sehr viel Energie für die Kühlung benötigt, dafür kann die Wärmeabführung für eigene und externe Bedarfsträger genutzt werden“, lautet sein Resümee.
Und, so ergänzt er: „Das äußere Erscheinungsbild von derartigen Objekten gleicht einer Logistikimmobilie. Innen schaut es allerdings wesentlich komplexer aus.“
Quelle: OEVZ




