Erster Gemini-Dienst mit Passage durch das Rote Meer
A.P. Moller – Maersk (Maersk) und Hapag-Lloyd ändern demnächst die Routenführung eines ihrer gemeinsamen Dienste im Rahmen der Gemini Cooperation. Dieser werde künftig wieder durch das Rote Meer und den Suezkanal geführt. Dabei erfolgten die Durchfahrten unter Schutz begleitender Marine, heißt es in einer Pressemitteilung.
Der ausgewählte Dienst ist der IMX-Service, der Indien und den Nahen Osten mit dem Mittelmeer verbindet. Ab Mitte Februar werden Änderungen auf den westgehenden Abfahrten beginnend mit dem Schiff „Albert Maersk“ sowie auf den ostgehenden Abfahrten ab dem Schiff „Astrid Maersk“ umgesetzt.
Wenn möglich, wollen Hapag-Lloyd und Maersk zu einem späteren Zeitpunkt auch Änderungen an den Diensten SE1 und SE3 vornehmen, um das Rote Meer und den Suezkanal zu durchqueren. Weitere Änderungen am Gemini-Netzwerk in Bezug auf das Rote Meer seien zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen.
Die Umsetzung erfolgt so, dass Beeinträchtigungen für die Kunden so gering wie möglich gehalten werden und gleichzeitig das Markenzeichen der Gemini-Kooperation – die branchenweit führende Fahrplanzuverlässigkeit – gewahrt bleibt. Man achte auf höchstmögliche Sicherheitsvorkehrungen für die Besatzungen, die Ladung der Kunden und für die Schiffe, betonen die beiden Reedereien.
Darüber hinaus werden Maersk und Hapag-Lloyd die Sicherheitslage in der Region des Nahen Ostens weiterhin sehr genau beobachten. Jegliche Anpassungen des Gemini-Dienstes bleiben abhängig von der anhaltenden Stabilität im Gebiet des Roten Meeres sowie davon, dass es zu keiner Eskalation der Konflikte in der Region kommt.
Maersk und Hapag-Lloyd haben ihre operative Zusammenarbeit „Gemini Cooperation“ am 1. Februar 2025 gestartet. Das Netzwerk der Kooperation umfasst 29 gemeinsame Mainliner- sowie 29 gemeinsame Shuttle-Dienste auf den Ost-West-Handelsrouten.
www.maersk.com, www.hapag-lloyd.com
Quelle: OEVZ



