Erster Metrans-Zug fährt vom türkischen Railport ab
Vor kurzem hat in der Türkei das neue Intermodal-Terminal „Railport“ – das erste private seiner Art im Land – den Betrieb aufgenommen. Am 21. November ist ein von Metrans betriebener Zug vom Hub Kartepe unweit von Köseköy abgefahren.
Mit seiner modernen Infrastruktur, der großen Abfertigungskapazität und technologisch ausgereiften Betriebssystemen soll Railport einen häufigeren und sichereren Güterverkehr zwischen der Türkei und Europa ermöglichen. Das Terminal ist auf eine jährliche Kapazität von 360.000 TEU, 1,5 Mio. Tonnen Allgemeine Fracht, 122.000 CEU sowie 125.000 Anhänger-Einheiten ausgerichtet.
„Die erste Zugabfahrt vom Railport ist ein greifbarer Beweis für den Beitrag, den unser Terminal zum Schienenverkehr in der Türkei leisten wird“, kommentiert Terminaldirektor Fatih Yılmazkarasu. „Unsere langfristige Strategie zielt darauf ab, eine effektivere Nutzung des intermodalen Verkehrs zu ermöglichen und den Kunden wettbewerbsfähige Lösungen anzubieten.“
Beim Bau von Railport kooperierten zwei Terminalbetreiber: die türkische Arkas Holding und die deutsche Duisport-Gruppe. Dem Vernehmen nach habe die strategische Lage der Türkei als Brücke zwischen Ost und West eine große, aber nicht unbedingt entscheidende Rolle bei der Umsetzung des Projekts gespielt. Duisport nannte außerdem die türkische Chemieindustrie und das im Bau befindliche BYD-Automobilwerk als wichtige Treiber. Darüber hinaus wird erwartet, dass die lokalen Elektronik- und Konsumgütersektoren bis zur Fertigstellung von Railport erheblich wachsen werden.
https://railport.com.tr/indexEn.htm
Quelle: OEVZ




