FS Logistix: Sechs neue Künz-Krane in Mailand
In Italien schreitet der Bau des neuen Intermodalterminals Milano Smistamento planmäßig voran. TerAlp, eine Tochtergesellschaft von FS Logistix (FS Group) an der auch Hupac beteiligt ist, hat kürzlich die Montage der ersten drei elektrischen Portalkrane abgeschlossen.
Die elektrisch betriebenen, schienengebundenen Maschinen spielen künftig eine zentrale Rolle beim Be- und Entladen von Containern. Die Stahlgiganten sind Teil eines im August 2024 mit dem österreichischen Unternehmen Künz unterzeichneten Vertrags im Wert von rund 31 Mio. EUR. Dieser umfasst die Produktion, Montage und Inbetriebnahme von insgesamt sechs Kranen.
Das neue Terminal erstreckt sich über eine Fläche von rund 240.000 m² und wird mit modernster Technologie ausgestattet. Die Infrastruktur besteht aus 15 Gleisen mit einer Länge von jeweils mindestens 740 Metern, die in zwei Module unterteilt sind. Jede Einheit ist mit drei elektrischen Portalkranen ausgestattet. Bei voller Auslastung kann das Terminal bis zu 44 Züge pro Tag abfertigen.
Bernhard Kunz, Präsident von TerAlp, erklärt: „Die neue Terminalplattform Milano Smistamento bietet eine bedeutende Chance, den italienischen Markt und seine Häfen über die Bahnachse im Flachland und den Alpenkorridor noch effizienter mit den wichtigsten Märkten Nordeuropas bis hin zu den Benelux-Staaten, Deutschland und Osteuropa zu verbinden. Die dadurch entstehende Kapazitätserhöhung wird zudem einen weiteren Anreiz bieten, Gütermengen von der Straße auf die Schiene zu verlagern.“
FS Logistix-CEO Sabrina De Filippis stellt das Projekt in einen umfassenden internationalen Kontext: „Milano Smistamento ist eine strategische Investition zur Integration des Verkehrs und zur Unterstützung des Wachstums internationaler Warenströme. Es ist Teil einer europäischen Vision, die wir durch gezielte Maßnahmen entlang der wichtigsten Logistikkorridore des Kontinents verwirklichen. Ein Beispiel hierfür ist die Übernahme des Mainhub-Terminals in Antwerpen, die es uns den Ausbau der internationalen Verbindungen ermöglicht.“
Quelle: OEVZ


