Gysev Cargo fährt bald Güterzüge von und nach Triest
Den ungarischen Terminal, der zurzeit im italienischen Adria-Hafen Triest entsteht, wird künftig die Güterbahn Gysev Cargo bedienen. Eine entsprechende Vereinbarung haben kürzlich Péter Garai für die staatliche Baugesellschaft Adria Port Zrt sowie András Riegler und Péter Tisza für Gysev Cargo unterzeichnet.
Ziel ist, einen regelmäßigen Güterverkehr auf der Schiene zwischen dem Hafen Triest und ausgewählten Logistik-Hubs in Ungarn einzurichten. Als Vorbereitung dazu hat Mitte Februar am Hauptsitz von Budapest Freeport Logistics ein technisches Treffen mit der Geschäftsleitung von Adria Port, dem Maritimen Transportausschuss der Magyar Szállítmányozók Szövetsége (Verband der ungarischen Spediteure) sowie dem Verband der ungarischen Donauhäfen stattgefunden.
Die Partner arbeiten am Aufbau einer integrierten Logistikkette, die den Umschlagplatz an der Nordadria mit dem Wirtschaftsraum Ungarn verbinden soll. Grundlage dafür bildet die Errichtung eines eigenen, unter ungarischer Leitung stehenden Terminals im Hafen Triest, an dem momentan mit Hochdruck gearbeitet wird.
Die teilweise Inbetriebnahme ist für 2028 vorgesehen. Das Vorhaben gilt als ein Vorzeigeprojekt bei der italienisch-ungarischen Zusammenarbeit in Wirtschaftsbelangen.
Hervorzustreichen ist auch die symbolische Bedeutung: Ungarn hat nach dem Ersten Weltkrieg seinen direkten Zugang zum Meer verloren, sodass die aktuelle Investition als historische Rückkehr angesehen werden kann.
Der Schwerpunkt liegt jedoch auf Gegenwart und Zukunft: „Ziel ist die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die Stärkung der logistischen Unabhängigkeit Ungarns“, betont Staatssekretär Levente Magyar.
www.gysevcargo.hu/de, https://adriaport.com
Quelle: OEVZ



