Hafen Hamburg stärkt Partnerschaft mit China
Die Hamburg Port Authority (HPA) und die SPG Qingdao Port Group haben am 23. Juni in Qingdao eine Hafenpartnerschaft unterzeichnet. Diese soll die Beziehung beider Häfen stärken und ihren Erfahrungsaustausch weiter intensivieren. Dabei wollen beide Seiten ihre Zusammenarbeit vor allem in den Bereichen Hafenplanung, Nachhaltigkeit und intermodale Verkehre vertiefen.
Bereits 2016 unterzeichneten die HPA und die SPG eine Absichtserklärung über eine strategische Zusammenarbeit. Im Jahr 2025 folgte eine weitere Erklärung zur Etablierung eines Green Shipping Corridors zwischen beiden Häfen. Die nun formalisierte Partnerschaft stellt die konsequente Fortschreibung dieser Kooperation dar.
Mit 2,3 Mio. umgeschlagenen TEU im Jahr 2025 war China weiterhin der stärkste Handelspartner des Hamburger Hafens. Insgesamt wurden im Seeverkehr zwischen der Hansestadt und China im vergangenen Jahr rund 19,9 Mio. Tonnen Güter bewegt.
Hamburg ist mit der Volksrepublik über 17 regelmäßig verkehrende Dienste direkt verbunden. Davon entfallen zwölf auf Containerdienste, vier auf Stückgutdienste, die auch Schwergut transportieren, sowie einer auf einen RoRo-Dienst, der ebenfalls Stückgut befördert.
Die Unterzeichnung der Hafenpartnerschaft fand im Rahmen der Roadshow einer hamburgischen Delegation vom 23. bis 26. Juni statt. Zu ihren Teilnehmenden zählten Vertreterinnen und Vertreter der HPA, der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), Eurogate, TSIT sowie Hafen Hamburg Marketing (HHM). Ziel ist die weitere Stärkung der Handelsbeziehung zwischen China und dem Hamburger Hafen.
„Die enge Zusammenarbeit mit unseren chinesischen Partnern ist von großer strategischer Bedeutung für den Hamburger Hafen. Mit unserer Roadshow schaffen wir den Rahmen für einen offenen Dialog über nachhaltige Logistik, resiliente Lieferketten und gemeinsame Zukunftsprojekte“, erklärte Friedrich Stuhrmann, Chief Commercial Officer der Hamburg Port Authority.
Quelle: OEVZ




