Hamburg: HHLA CTA vor dem nächsten Effizienzschub
Der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) hat drei weitere ferngesteuerte Containerbrücken erhalten. Damit wächst die Zahl der hochautomatisierten Umschlaggeräte an der Kaje auf insgesamt sechs. Der Automatisierungsgrad am CTA wird damit weiter erhöht und die Effizienz der operativen Abläufe nachhaltig gesteigert.
Die neuen Containerbrücken wurden vom Hersteller Liebherr gefertigt und teilmontiert an Bord des Spezialschiffs „Zhong Ren 122“ aus Irland nach Hamburg geliefert. Mit einer Höhe von bis zu 120 Metern im aufgerichteten Zustand und einer Auslegerlänge von rund 70 Metern sind sie für die Abfertigung von Großcontainerschiffen mit einer Kapazität von bis zu 16.000 TEU ausgelegt.
In den kommenden Tagen werden die drei neuen Containerbrücken am CTA angelandet und anschließend schrittweise bis zum Jahresende in Betrieb genommen. Sie ergänzen drei baugleiche Modelle, die bereits erfolgreich in den Terminalbetrieb integriert wurden. Bis 2030 sollen sukzessive alle 14 Containerbrücken am CTA durch ferngesteuerte Geräte ersetzt werden.
Durch automatisierte Abläufe beim Be- und Entladen sowie ein modernes OCR-System (Optical Character Recognition) zur digitalen Erfassung von Containern ermöglichen die neuen Containerbrücken am CTA künftig schnellere Umschlagsprozesse. Dazu kommt eine verbesserte Datenintegration in die terminalweiten Systeme. Die bisherigen Containerbrückenfahrerinnen und -fahrer steuern die Kräne künftig aus ergonomisch optimierten Büroarbeitsplätzen heraus. Auch für Einweiser, Aufsichten und Lascher wurden neue Qualifizierungsprogramme entwickelt, da sich Prozesse und Arbeitsabläufe im Zuge der die Automatisierung verändern.
www.hhla.de
Quelle: OEVZ


