Handelsverband begrüßt geplante Reformenvorhaben der neuen Volkspartei

Handelsverband begrüßt geplante Reformenvorhaben der neuen Volkspartei

Handelsverband begrüßt geplante Reformenvorhaben der neuen Volkspartei
September 05
12:19 2017

Mehr soziale Gerechtigkeit und Aufwertung des Wirtschaftsstandortes durch Abschaffung der kalten Progression, flexible Arbeitszeiten und Bekämpfung von globalem Steuerbetrug

  • Aktuell müssen etwa Gründer im Handelsbereich bereits vor der Eröffnung bis zu drei unterfertigte Verträge mit Immobilien-, Banken,- und Industriekonzernen auf den Tisch legen, damit man nicht aus dem ams-Gründerservice fliegt, das zwei Monate nach Gewerbeanmeldung geringfügige Beiträge in Aussicht stellt. Genau hier braucht es vor allem Sicherheit und nicht unrealistische Fristvorgaben, die Gründer zusätzlich unter Druck setzen, möglichst schnell und dadurch teure Verträge zu unterfertigen.
  • Jenen, die den Mut zum Gestalten aufbringen, die einer Beschäftigung nachgehen und damit die Systeme des österreichischen Sozialstaats mittragen, soll auch etwas in der Tasche bleiben. Daher braucht es Mut zur Modernisierung und Lösungen mit verbindlichen Umsetzungsfristen, um die erforderlichen Einsparungspotenziale tatsächlich zu realisieren. Für diesen Weg der Erneuerung, der Freiheit und der Gerechtigkeit bietet sich der Handelsverband als praxisnaher Think Tank an.
 Rainer Will

Das heute vorgestellte neue Parteiprogramm von Sebastian Kurz greift zahlreiche Empfehlungen des Handelsverbands auf, welche den österreichischen Unternehmern ebenso wie den Arbeitnehmern freie Fahrt in eine erfolgreiche Zukunft ermöglichen sollen.

Die Abschaffung der kalten Progression für alle Einkommen ist eine ebenso sinnvolle wie überfällige Maßnahme im Sinne der sozialen Gerechtigkeit. Eine deutliche Senkung der Lohn- und Einkommenssteuer bzw. der Lohnnebenkosten ist wiederum entscheidend, um den Faktor Arbeit für alle Beteiligten zu entlasten und die Kaufkraft der arbeitenden Bevölkerung zu erhöhen. „Jenen, die den Mut zum Gestalten aufbringen, die einer Beschäftigung nachgehen und damit die Systeme des österreichischen Sozialstaats mittragen, soll auch etwas in der Tasche bleiben“, fordert Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands.

Mehr Selbstbestimmung durch flexiblere Arbeitszeitmodelle würde zu mehr individueller Gestaltungsfreiheit jedes Einzelnen führen und dem menschlichem Fortschritt und dem digitalen Wandel gerechter werden, der neue Lebens- und Arbeitswelten schaffen und zulässt. Das bestehende Korsett an komplexen Arbeitszeitregelungen, Wochenöffnungszeit-Limitierungen und Zuschlagsregeln ist starr und kompliziert und erschwert damit die Arbeitsplatzschaffung maßgeblich.

Die Schaffung fairer Spielregeln für alle Marktteilnehmer sowie die Bekämpfung bestehender Wettbewerbsverzerrungen durch legale Steuervorteile und Steuerflucht entsprechen langjährigen Forderungen des Handelsverbandes, die mittlerweile von allen drei Großparteien aufgegriffen wurden. Während etwa jedes heimische KMU mit der Körperschaftssteuer belastet wird, umgehen internationale Player diese mittels Hilfsstätten. Die Einführung „digitaler Betriebsstätten“ wird hier rasch Abhilfe schaffen.

Der Handelsverband als überparteiliche und freie Interessensvertretung des österreichischen Handels begrüßt auch die geplante Abschaffung der Körperschaftssteuer auf nicht entnommene Gewinne als wichtigen Akzent für „gesunde“ Unternehmen, da es sich damit lohnt und gegenüber Investoren leichter argumentierbar ist, Mittel im operativen Betrieb zu belassen oder Kapital für digitale Investitionen zu tätigen und zukunftsfähig zu werden.

Einer Reform des Arbeitsmarktservice steht der Handelsverband ebenfalls positiv gegenüber. „Aktuell müssen etwa Gründer im Handelsbereich bereits vor der Eröffnung bis zu drei unterfertigte Verträge mit Immobilien-, Banken,- und Industriekonzernen auf den Tisch legen, damit man nicht aus dem ams-Gründerservice fliegt, das zwei Monate nach Gewerbeanmeldung geringfügige Beiträge in Aussicht stellt. Genau hier braucht es vor allem Sicherheit und nicht unrealistische Fristvorgaben, die Gründer zusätzlich unter Druck setzen, möglichst schnell und dadurch teure Verträge zu unterfertigen“, so Will.

Die geplanten Refinanzierungsmaßnahmen erfordern ein entschlossenes Vorgehen, um Entbürokratisierungsmaßnahmen und Effizienzsteigerungen im System auch tatsächlich effektiv umzusetzen, da derartige Einsparungen zwar seit Jahren von jeder Regierung angekündigt wurden, eine breite Umsetzung auch in den eigenen Systemen bisher jedoch ausgeblieben ist. „Daher braucht es Mut zur Modernisierung und Lösungen mit verbindlichen Umsetzungsfristen, um die erforderlichen Einsparungspotenziale tatsächlich zu realisieren. Für diesen Weg der Erneuerung, der Freiheit und der Gerechtigkeit bietet sich der Handelsverband als praxisnaher Think Tank an“, so Rainer Will.

Rückfragen & Kontakt:
Handelsverband
Mag. Gerald Kuehberger, MA
Communications Manager
Tel.: +43 (1) 406 22 36 – 77
gerald.kuehberger@handelsverband.at
www.handelsverband.at

Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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