Hapag-Lloyd Gruppe erweitert Präsenz im Hamburger Hafen
Hanseatic Global Terminals (HGT) plant den Erwerb eines Anteils von 20 Prozent am Eurogate Container Terminal Hamburg (CTH). Ein entsprechender Vertrag wurde zu Wochenbeginn unterzeichnet. Außerdem ist vorgesehen, den Anteil am Containerterminal TC3 im marokkanischen Hafen Tanger von 10 Prozent auf 20 Prozent zu erhöhen.
Mit einer Jahreskapazität von 2,5 Mio. TEU zählt das CTH zu den bedeutendsten Containerumschlaganlagen im Hamburger Hafen. Geplante Investitionen in die Westerweiterung und in die Automatisierung des Abfertigungsprozesse sollen die Kapazität weiter erhöhen und die Effizienz der Containerabfertigung im Hamburger Hafen steigern.
„Die Vereinbarung ist ein weiterer bedeutender Schritt, um unser Terminalportfolio in Europa zu stärken. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir dazu beitragen, effiziente und zukunftsfähige Terminalinfrastruktur weiterzuentwickeln, die Kunden, Häfen und dem globalen Handel zugutekommt“, sagt Dheeraj Bhatia, CEO von Hanseatic Global Terminals.
Neben der geplanten Investition in den CTH hält Hanseatic Global Terminals im Hamburger Hafen bereits eine Beteiligung am Container Terminal Altenwerder (CTA). Die geplante Investition in den CTH unterstreicht das Engagement der Hapag-Lloyd Gruppe in Hamburg und die große Bedeutung der Stadt für die globale Linienschifffahrt.
Hanseatic Global Terminals wurde 2023 gegründet und agiert als eigenständige Einheit innerhalb der Hapag-Lloyd Gruppe mit Fokus auf Terminals und Infrastruktur. Mit Sitz in Rotterdam verwaltet das Unternehmen ein Portfolio von Beteiligungen an 26 Seeterminals und ergänzenden Logistikdienstleistungen in 13 Ländern. Bis 2030 soll das Portfolio auf über 30 Terminals wachsen.
www.hapag-lloyd.com, www.eurogate.de
Quelle: OEVZ




