Innofreight: Neue Lösung für Schwerlast-Container
Mit dem „HeavyDutyLoading System“ (HDLS) erweitert der Bahnlogistiker Innofreight aus Bruck an der Mur sein Portfolio für den Transport besonders schwerer Güter auf der Schiene. Die Entwicklung ist darauf ausgelegt, 20-ft-Aufbauten mit einem Gewicht von bis zu 56 Tonnen zu befördern – ein Zuladungsvorteil von 8 Tonnen gegenüber herkömmlichen Lösungen.
Das HDLS sorgt für eine schnelle Verladung ohne zusätzliche Ladungssicherung, gewährleistet maximale Sicherheit im Bahnbetrieb und reduziert die CO₂e-Emissionen im Vergleich zum herkömmlichen Lkw-Transport um fast 75 Prozent. Dieses Plus wird durch das Zusammenspiel mit dem in Leichtbauweise gefertigten 30 ft InnoWaggon ermöglicht, der sich beim Transport schwerer Lasten als besonders robust bewährt hat.
Als Plattform des HDLS transportiert ein 2×30 ft InnoWaggon bis zu 112 Tonnen und kann dank integrierter Ballastplatten auch leer verkehren. Künftig wird das HDLS zudem in Kombination mit der Single-Variante des 30 ft InnoWaggons verfügbar sein.
Ideal geeignet für den Einsatz mit dem HDLS sind Batterie-Energiespeichersysteme (BESS). Die 20 ft langen Module speichern Strom – insbesondere aus Wind- und Sonnenenergie – und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Energieversorgung.
Aufgrund ihrer Dimensionen und ihres hohen Gewichts stellen sie besondere Ansprüche an Technik und Logistik. Das sind Anforderungen, die das HDLS zuverlässig erfüllt.
Bei Innofreight betont man den ökologischen Mehrwert entlang der gesamten Logistikkette. Sichtbar werden diese Vorteile etwa auf der Strecke von Koper nach Budapest: Verglichen mit konventionellem Lkw-Transport lassen sich beim Transport von 24 Modulen auf zwölf 2×30 ft InnoWaggons 74,7 Prozent CO₂e einsparen – das entspricht einer Reduktion von rund 25 Tonnen CO₂e pro Ganzzug.
Quelle: OEVZ



