Logistics Whitepaper: PTV-Tourenoptimierung in der Stückgutlogistik
Die Stückgutlogistik steht zunehmend unter Druck: steigende Personalkosten, volatile Sendungsmengen und wachsende Kundenanforderungen treffen auf stagnierende Produktivität.
Drei Herausforderungen in der Stückgutlogistik und mögliche Lösungen. . Laut DSLV-Kostenindex machen Personalkosten inzwischen über 50 Prozent aus und treiben das Kostenniveau weiter in die Höhe. Gleichzeitig fehlt es häufig an qualifizierten Fachkräften. Für Unternehmen der Branche ist klar: Sie müssen effizienter werden. Doch traditionelle Prozesse und bestehende Software-Lösungen in der Logistik stehen dem oft im Weg. Wie groß die Herausforderungen tatsächlich sind und wie Unternehmen ihnen begegnen können, zeigt das aktuelle Whitepaper „Tourenoptimierung in der Stückgutlogistik“ von PTV Logistics. Dabei werden insbesondere drei zentrale Herausforderungen deutlich, die die Effizienz in der Stückgutlogistik heute maßgeblich beeinflussen:
- Fehlende Transparenz auf Betriebsebene:
In der heterogenen Welt der Stückgutlogistik basieren Wirtschaftlichkeitsrechnungen häufig auf Mischkalkulationen. Ein Blick bis hinunter auf einzelne Touren ist oft nicht möglich oder nur mit sehr hohem Aufwand verbunden. Dadurch bleibt die tatsächliche Wirtschaftlichkeit häufig unklar. Besonders im Nahverkehr werden Ineffizienzen durch ungünstige Tourengebiete oder zusätzlichen Aufwand bei einzelnen Stopps oftmals nicht erkannt. - Lösungen können Komplexität nur vereinfacht abbilden:
Mit traditionellen Methoden und älteren Tools sind Unternehmen oft gezwungen, mit Vereinfachungen zu arbeiten. Die Vielzahl möglicher Einflussfaktoren kann dabei nicht vollständig berücksichtigt werden. Doch gerade in Summe können viele kleine Aspekte zu größeren Problemen führen. Dazu gehören beispielsweise unterschiedliche Servicezeiten oder geografische Besonderheiten bei einzelnen Kunden, ungeplante Wartezeiten, fixe Termine für Pausen oder fahrzeugspezifische Einschränkungen. Bei händischer Planung lässt sich all das kaum berücksichtigen – zumindest nicht mit überschaubarem Aufwand. Das führt dann dazu, dass Touren zwar auf dem Papier funktionieren und effizient erscheinen, in der Praxis jedoch oft nicht optimal umsetzbar sind. - Ungenutzte Potenziale im Nahverkehr:
Beim Stückgut geht es immer auch darum, Liefer- und Abholprozesse möglichst effizient miteinander zu verzahnen, um unnötige Kilometer zu vermeiden. Im Idealfall werden Zustellung und Abholung innerhalb einer Tour kombiniert. Doch das stellt Disponenten wiederum vor die Herausforderung, Touren so zu planen, dass Fahrer möglichst wenig im Laderaum umräumen müssen. In der Praxis gelingt das häufig nicht oder ist mit großem Abstimmungsaufwand verbunden. Wird kein optimales Zusammenspiel zwischen Disposition, Kunden und Fahrern erreicht, sind ineffiziente Touren und ungenutzte Kapazitäten häufig die Folge.

Automatisierte Tourenoptimierung als Lösung
Mit steigenden Effizienzanforderungen in der Stückgutlogistik stößt die manuelle Planung zunehmend an ihre Grenzen. Zeitfenster, Kapazitäten, Relationen, Servicezeiten und Restriktionen müssen gleichzeitig berücksichtigt werden – oft unter erheblichem Zeitdruck in der Nacht. Es ist also an der Zeit, dass Transportunternehmen auf konsequente Automatisierung setzen und die eigenen Daten zu ihrem strategischen Vorteil nutzen. Mit entsprechenden modernen Lösungen können realistische Servicezeiten und fixe Termine automatisch berücksichtigt werden. Integrierte Tourenplanung kombiniert dabei Abhol- und Zustellaufträge innerhalb einer Tour möglichst effizient. Dabei steht klar die Gesamteffizienz im Fokus und nicht etwa nur die kürzeste Strecke. Zufahrtsbeschränkungen, Zeitfenster und gesetzliche Vorgaben fließen ebenfalls automatisch in die Planung ein. Dadurch entstehen Tourenpläne, die nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis funktionieren. Gleichzeitig werden Disponenten entlastet und Unternehmen gewinnen an Flexibilität im Tagesgeschäft.
Das Whitepaper von PTV Logistics zeigt, wie moderne, automatisierte Tourenplanung dazu beitragen kann, Transparenz zu schaffen, Planungsqualität zu verbessern und vorhandene Kapazitäten optimal zu nutzen. Weitere Informationen und Lösungsansätze finden sich im Whitepaper auf Anfrage, welches zum Download bereitsteht. (RED)



