Logistikimmobilien-Seismograph sieht Handel auf dem Vormarsch

Neben der Neubauaktivität zeigt sich auch bei den Nutzergruppen ein stabiler Trend: Mit 43 Prozent ist der Handel weiterhin stärkste Nutzergruppe bei neu entstehenden Objekten. Damit kann der Handel seinen Anteil im Gesamtjahreszeitraum 2016 mit 36 Prozent noch einmal deutlich steigern und zählt seit Januar 2016 nun insgesamt rund 1,5 Millionen Quadratmeter Neubaufläche. Auf den reinen Onlinehandel entfallen dabei etwa 400.000 Quadratmeter Fläche. Die starke Entwicklung des Handels geht gleichermaßen zu Lasten der Logistikdienstleister, deren Anteil von 33 Prozent in 2016 auf 30 Prozent im ersten Quartal 2017 zurückgegangen ist und des Industriesektors. Dessen Anteil ist von 31 Prozent in 2016 auf 27 Prozent in Q1 2017 gesunken.
Berlin/Brandenburg klettert im Standortranking an die Spitze
Die Neuentwicklungen zu Beginn des Jahres 2017 fanden, wie dies bereits in den beiden vorhergehenden Quartalen der Fall war, mit einem Anteil von über 80 Prozent überwiegend in den etablierten Logistikregionen statt. Größter Nutznießer ist hierbei die Top-Region Berlin/Brandenburg, die mit rund 137.000 Quadratmetern an realisierten Projektentwicklungen nicht nur die Spitzenposition im aktuellen Jahresranking einnimmt, sondern bereits jetzt ihren Vorjahreswert von rund 121.000 Quadratmeter übertroffen hat. Dahinter folgt die Region Niederrhein mit aktuell rund 118.000 Quadratmeter Neubaufläche. Den dritten Platz im Ranking der dynamischsten deutschen Top-Logistikregionen in Q1 2017 belegt das Östliche Ruhrgebiet mit knapp 94.000 Quadratmeter.
Quelle + Bildquelle: Logivest



