Maersk/Eurogate: Mega-Investition in Bremerhaven
APM Terminals, ein Tochterunternehmen von A.P. Moller – Maersk, und Eurogate planen im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft 1 Mrd. EUR in Bremerhaven zu investieren. Mit diesem Betrag soll das gemeinsame Containerterminal North Sea Terminal Bremerhaven (NTB) modernisiert werden und die jährliche Umschlagkapazität von derzeit 3 Mio. TEU auf künftig 4 Mio. TEU steigen.
„Damit wird das NTB über die nächsten Jahre technologisch auf das Niveau Terminals Maasvlakte II in Rotterdam gehoben“, heißt es dazu in einer Aussendung von APM Terminals. Durch die vollständige Elektrifizierung des Umschlagbetriebs und den Einsatz erneuerbarer Energie soll das NTB als erstes seiner Art in Deutschland Zero-Treibhausgasemissionen erreichen. Die geplanten Investitionen bedürfen noch einiger Genehmigungen.
„Mit unseren Investitionen soll das volle Potenzial des NTB ausgeschöpft werden, es soll zu einem der wettbewerbsfähigsten in Europas Nord-Range werden. Wir wollen das Terminal langfristig zukunftssicher machen und gleichzeitig die Zuverlässigkeit und Resilienz der Lieferketten für die deutsche Wirtschaft stärken“, kommentiert Vincent Clerc, CEO von A.P. Moller – Maersk.
APM Terminals entwickelt und betreibt weltweit Containerterminals. Das Unternehmen mit über 20.000 Beschäftigten betreibt Umschlaganlagen an 60 Standorten in 34 Ländern und verzeichnete im Jahr 2025 an seinen Terminals rund 27.000 Schiffsanläufe mit insgesamt 25,8 Mio. umgeschlagenen Containern.
Eurogate wurde 1999 gegründet und ist eine reederei-unabhängige Containerterminal-Gruppe in Europa. Das Unternehmen betreibt gemeinsam im Netzwerk mit dem italienischen Terminalbetreiber Contship Italia 12 Containerterminals von der Nordsee bis zum Mittelmeer. Abgerundet wird das Leistungsspektrum durch intermodale Dienstleistungen. 2024 hat die Unternehmensgruppe europaweit rund 12,4 Mio. TEU umgeschlagen.
Quelle: OEVZ



