MBA-Ausbildung gibt es für alle Lebenslagen


25 MBA-Anbieter haben von Schnellspurkursen bis zeitaufwändige Luxusvariante alles im Programm 

Egal ob die Ausbildung schnell gehen muss, teuer sein darf oder besonders flexibel sein soll: Der MBA-Markt in Österreich hält für jeden Geschmack etwas Passendes parat. Roman S., Geschäftsstellenleiter eines Wiener Finanzdienstleisters, braucht für sein (Karriere-)Glück unbedingt noch einen MBA auf der Visitenkarte. Wie er zu den magischen drei Buchstaben kommt, hat er sich auch schon überlegt: Schnell muss es gehen und vor allem darf es nicht viel kosten. Der Finanzexperte wird fündig werden. Genau wie jene Interessenten, die mehr als der Durchschnitt für ihre Ausbildung hinlegen können, oder jene, die sich eine Vollzeit-Ausbildung gönnen.

25 Anbieter tummeln sich derzeit auf dem österreichischen MBA-Markt – akkreditierte Privatuniversitäten wie die PEF oder die Webster University sind ebenso dabei wie bfi und Wifi. Aber auch SAP und staatliche Universitäten wie die WU Wien und die Donau-Universität Krems haben sich ein Stück vom lukrativen MBA-Markt gesichert.

MBA im Eilverfahren

Wer genau hinschaut, wird bald merken: Für jeden Geschmack, jede Geldbörse, jedes Zeitbudget oder Anforderungsprofil ist etwas dabei. Besonders schnell geht es beispielsweise mit Hilfe der International Business School Styria, wo die Ausbildung in flotten zwei Semestern absolviert werden kann. In die Kategorie „familienfreundlich” fällt der MBA der SAP Business School. Hier wird wochentags gebüffelt – das Wochenende ist tabu! Wer gerade nicht gut bei Kassa ist, sollte sich für die Open University entscheiden. „Die Kosten von 18.000 Euro müssen nicht auf einmal beglichen werden. Bezahlt wird nur der jeweilige Kurs, den man gerade belegt”, sagt Sabine Sage, Sprecherin der Universität. Weiterer Pluspunkt für jene, die sich ungern an Stundenpläne halten: Die Ausbildung findet – von wenigen Präsenzworkshops abgesehen – virtuell statt.

Einstieg jederzeit

Flexibilität wird auch bei der Sales Manager Akademie (SMA) gross geschrieben. Interessenten haben bis zu hundert Mal im Jahr die Möglichkeit, in das laufende MBA-Programm einzusteigen. Die Schulbank kann an fünf Standorten in Österreich, aber auch in Deutschland und der Slowakei gedrückt werden. „Ein flexibles Studium ist für viele die einzige Chance, überhaupt einen MBA-Titel zu erwerben”, sagt Peter Linnert, Geschäftsführer der Sales Manager Akademie. Mit 17.800 Euro ist der MBA an der SMA auch noch ein vergleichsweise günstiges Programm. „Wir haben eine straffe Personalstruktur, kein Schloss, keine Hochglanzprospekte und wir lassen auch unsere Professoren nicht von weiss Gott woher einfliegen”, erklärt Linnert seine Preispolitik.

Ein „alter Hase” im MBA-Geschäft ist die Donau-Uni Krems, die seit 1991 MBA-Kurse anbietet. Jetzt wurde speziell für Akademiker ein Programm geschnürt. Der Regular MBA startet im Herbst und erfordert nicht – wie sonst üblich – eine mehrjährige Berufserfahrung.

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