Meister der Flexibilität
Kaum ein System ist so skalierbar und dennoch kompakt wie AutoStore. Mit diesem automatisierten Lagersystem können auch auf kleinem Raum große Mengen effizient gelagert werden. Mit den Intralogistik-Lösungen von Element Logic ist man für alle Eventualitäten gerüstet.
Dass man ohne Automatisierung in der heutigen Zeit nicht mehr wettbewerbsfähig agieren kann, hat inzwischen wohl jedes lagerhaltende Unternehmen erkannt. Es ist nur eine Frage des Budgets und des vorhandenen Platzes, wie die modernisierte Lagerlösung aussieht. Element Logic liefert modulare, auf den individuellen Bedarf abgestimmte Auftragsabwicklungssysteme. Durch die platz- und kostensparende Lösung AutoStore können Lagereffizienz und Profitabilität gleichermaßen gesteigert werden – schließlich ist es das schnellste Fulfillment System pro Quadratmeter der Welt. Dank des würfelförmigen Aufbaus werden Flächennutzung und Lagerkapazität um bis zu 400 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Regalen erhöht.
Das System besteht im Wesentlichen aus einem skalierbaren Aluminium-Grid, Warenbehältern, fahrenden Robotern und Ware-zum-Mann-Arbeitsplätzen (Ports) sowie natürlich entsprechenden Steuersystemen. Aber ist Aluminium überhaupt stabil genug? „Grundsätzlich ist der Aluminiumgrid, auf Grund der vergleichsweise geringen Kräfte, die auf ihn einwirken, ausreichend stabil und langlebig. Darüber hinaus sind in die Strangpressprofile z.B. Aufnahmen für Verbindungselemente bereits eingearbeitet, sodass keine Bohrungen notwendig sind. Dadurch ergeben sich Prozess- und Kostenvorteile“, erläutert Joachim Kieninger, Director Strategic Business Development bei Element Logic.
Beliebig skalierbar und ausfallsicher
Je nach Geschäftsanforderung kann der Grid in gewünschter Form, Gestaltung und Höhe errichtet werden. Wird mehr Leistung benötigt, können einfach zusätzliche Roboter oder Behälter ergänzt werden, auch das Gerüst ist unkompliziert erweiterbar. Doch das System ist nicht nur skalierbar, sondern auch redundant, weiß Kieninger: „Jeder Roboter kann, falls er einmal ausfallen sollten, die Aufgabe eines anderen Roboters übernehmen. Damit ist eine hohe Anlagenverfügbarkeit sichergestellt. Insofern sind drei bis vier Roboter empfohlene Minimalausstattung.

Mit zwei Ports erreicht man auch bei der Schnittstelle zwischen Roboter und Mitarbeiter eine Redundanz. Eine solche Kleinanlage kostet in der Regel weniger als 500.000€. Nach oben gibt es in Bezug auf die Anlagenleistung quasi keine Grenzen. Sowohl relativ kleine Pufferlager mit hoher Dynamik als auch Anlagen mit mehreren Hunderttausend Behältern zur Abarbeitung von 20.000 Auftragspositionen pro Stunde und mehr sind realisierbar.“
Siegeszug der Automatisierung
Seit über 20 Jahren läuft das älteste AutoStore-System der Welt bei Elotec, und das nahezu unverändert. Wie schätzt der Branchenexperte Kieninger die Entwicklungen der nächsten 20 Jahre ein? „Bereits die Entwicklung in den letzten 20 Jahren hin zu modularen Lager-, Transport- und Sortierlösungen und allen voran AutoStore war bahnbrechend. In wenigen Jahren werden wir auch im Kleinteilebereich Logistikzentren anbieten können, bei denen alle wesentlichen Prozesse vollautomatisch ablaufen. Allen voran die Kommissionierung, aber auch der Nachschubprozess, den wir bereits heute bei einem unserer Kunden inklusive automatischer Karton-
öffnung vollautomatisieren. Durch die Modularisierung der Intralogistik reduzieren sich die bewegten Massen in einem Lager immer mehr. AutoStore-Roboter und AMRs mit Gerätegewichten zwischen 100 und 200 kg sind hierfür gute Beispiel. Parallel dazu werden sich die Batterietechnik und die Energieeffizienz weiter verbessern, sodass es mit Hilfe von Photovoltaik in Verbindung mit Speichertechnologie immer mehr energieautarke Logistikzentren geben wird.“
Es sieht derzeit nicht so aus, als ob der Automatisierung Grenzen gesetzt sind – oder gesetzt werden, bestätigt auch Kieninger: „Humanoide Roboter in Menschengestalt gesteuert von künstlicher Intelligenz machen ein nahezu menschenfreies Logistikzentrum möglich.“
Element Logic bietet ausschließlich Intralogistiklösungen mit dem Herzstück AutoStore an und versteht sich als Innovationstreiber. Die Nachfrage an automatisierten Kleinteilelagern in der Industrie und im Handel ist ungebrochen. Kieninger: „Wir werden weiterhin neue Technologien in Verbindung mit unserer Software in unsere Lösungen sinnvoll, zum Vorteil unserer Kunden, integrieren.“ Da AutoStore sich mittlerweile zum Quasi-Standard bei der Automatisierung von Kleinteilelagern entwickelt hat, wird es auch zukünftig spannende Projekte geben, bei denen seine Erfahrung und Kompetenz zur Geltung kommen können. (RED)



