Müller Transporte fordert Schritte gegen Preisexplosion
Angesichts der eskalierenden Kriegshandlungen im Nahen Osten warnt das Wiener Neudorfer Logistikunternehmen Müller Transporte vor einer spürbaren Preisexplosion bei Transportkosten, Lebensmitteln und Gebrauchsgütern. Geschäftsführer Fritz Müller fordert, dass rasch Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, um einen Ölpreisschock und Inflation zu vermeiden.
Wegen der Nahost-Krise prognostizieren Wirtschaftsexperten weiter steigende Rohöl- und Treibstoffpreise. Betroffen davon sind in Österreich viele Branchen – Industrie, Handel, Landwirtschaft – aber auch Pendler und Privathaushalte.
Fritz Müller schlägt eine sofortige Aussetzung oder deutliche Senkung der Mineralölsteuer vor, um Preis- und Kostensteigerungen zumindest abzufedern. „Die derzeitigen Maßnahmen der Regierung sind ineffizient und unzureichend, um die drohende Teuerungswelle zu stoppen“, stellt er fest.
Transporte ließen sich nicht verschieben. Treibstoff sei kein optionaler Kostenfaktor, sondern systemrelevant, wenn Versorgungssicherheit tatsächlich weiter gewährleistet werden soll, unterstreicht der Unternehmer.
Müller Transporte mit Hauptsitz in Wiener Neudorf zählt zu Österreichs führenden Transportdienstleistern im Bereich temperaturgeführte Ladungen. An seinen sechs Firmenstandorten in Österreich und dem benachbarten Ausland beschäftigt das Unternehmen rund 700 Mitarbeitende.
Befördert werden vorwiegend Lebensmittel, Obst und Gemüse sowie Pharmaprodukte, bei denen eine temperierte Lagerung sowie Genauigkeit und Hygiene auf dem Transportweg für Hersteller und Endverbraucher entscheidend sind. Neben dem Stammsitz in Wiener Neudorf verfügt das Unternehmen über Niederlassungen in Wien, Kalsdorf (Steiermark), Hörsching (Oberösterreich) und Kuty (Slowakei). Auch eigene Kühl- und Lagerhallen gehören zum Leistungsspektrum.
Quelle: OEVZ


