myflexbox geht jetzt auch in München an den Start
Mit der „München Box“ hat die bayerische Landeshauptstadt in Kooperation mit dem österreichischen Paketboxspezialisten myflexbox und dem Plattformanbieter DeinFach den Startschuss zu einem alternativen Lieferkonzept gegeben. Es soll dazu beitragen, den Zustellverkehr zu reduzieren und umweltfreundlicher zu gestalten.
Ziel sei eine „möglichst nachhaltige Paketlogistik“, wie die Stadt München ankündigt. Wie beim White-Label-Anbieter üblich, können an den neuen Stationen Pakete anbieterübergreifend empfangen und versendet werden. Neun München Boxen mit Platz für, je nach Größe, bis zu 200 Pakete sind derzeit in Betrieb, weitere folgen.
Laut einer Studie der Technischen Universität München kommen in der Bayern-Metropole pro Haushalt und Jahr im Schnitt 93 Pakete an. Das stellt nicht nur die Zusteller vor Herausforderungen. In manchen Straßen, vor allem in Wohngebieten, stehen oft mehrere Zustellfahrzeuge gleichzeitig, in zweiter Reihe oder auf dem Gehweg.
Eine Alternative zur Haustürzustellung ist die Lieferung in eine Paketbox oder einen Paketshop. Damit nicht jede Logistikfirma ihre eigene Box aufstellen muss, fördert das Mobilitätsreferat der Stadt anbieteroffene Paketboxsysteme im einheitlichen Design der München Box – Paketsysteme, in die mindestens drei Logistikpartner einliefern. Mit den Boxen, die aktuell von den beiden Dienstleistern myflexbox und DeinFach, einer Tochtergesellschaft von DHL, betrieben werden, sind zusammen die größten Logistiker, von DHL über GLS und DPD bis UPS und FedEx, abgedeckt.
Nach der Zustellung erhalten Kund*innen einen Abholcode, mit dem sich das jeweilige Fach rund um die Uhr öffnen lässt. Neben dem Empfang sind auch Versand und Retouren möglich. Welche Anbieter welche Boxen beliefern, ist auf den jeweiligen Boxen angegeben.
„Als größtes anbieteroffenes Paketstationen-Netzwerk im deutschsprachigen Raum und mit den meisten Integrationen stehen wir grundsätzlich allen offen. Wir bündeln schon jetzt die Paketdienste von DPD, UPS, GLS und FedEx in einer Infrastruktur. Unser Erfolg basiert darauf, dass wir ein neutraler Anbieter sind und keinem Paketdienstleister gehören“, meint Jonathan Grothaus, CEO & Founder von myflexbox.
www.myflexbox.com, https://muenchenunterwegs.de
Quelle: OEVZ



