Neuausrichtung der Printkommunikation: Manufactum setzt verstärkt auf neue Medien

Das Verhalten der Kunden des Omni-Channel-Einzelhändlers Manufactum hat sich in den letzten Jahren gewandelt.
Online hat stark an Relevanz gewonnen, sowohl als Vertriebs- wie auch als Kommunikationskanal. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen seine Kanäle und Maßnahmen wiederholt auf den Prüfstand gestellt. „Bei all unseren Überlegungen stellen wir grundsätzlich unsere Kund*innen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Gerade in den letzten drei bis vier Jahren hat sich hier eine deutliche Veränderung gezeigt“, so Manufactum Geschäftsführer Kai Steffan. Neukunden sind heute häufig rein digital unterwegs, doch hat sich ebenso für die Bestandskunden die Bedeutung von Printmedien verändert. Auch sie informieren sich online und kaufen heute vielfach im Onlineshop ein. „Die Pandemie war sicherlich ein Beschleuniger dieser Entwicklung, die Tendenzen dazu zeigten sich jedoch bereits vorher. Ehrlich gesagt ist uns aber die Entscheidung, den Hauptkatalog einzustellen, alles andere als leichtgefallen“, betont Steffan. „Manufactum kommt von Print und aus dem Text und wir haben über die Jahrzehnte unsere eigene Signatur entwickelt. Diese gilt es nun in den digitalen Kanälen erlebbar zu machen.“

Die Kund*innen suchen heute eher nach Information und Inspiration zu einzelnen Produkten oder Sortimentsbereichen. Diese finden sie im Manufactum Onlineshop, übersichtlich strukturiert und ausführlich dargestellt. Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung digitales Einkaufserlebnis war der Launch des Online-Content-Hubs, des Manufactum Journals. Dort gibt es neben Ratgebern wie dem Manufactum Gartenjahr, den Herstellerporträts und der Materialkunde viele weitere redaktionelle Beiträge zu bewusstem Konsum sowie auch den Manufactum Podcast „Bewusst gemacht“. Sowohl das Manufactum Journal als auch weitere digitale Maßnahmen wird Manufactum weiter ausbauen.

„Das Feedback unserer Kund*innen zeigt, dass wir mit den digitalen Inhalten inspirieren und gleichzeitig auch thematisch individueller und schneller agieren können. Print ergänzt die Kommunikationsmaßnahmen sinnvoll“, so Kai Steffan. Daher haben Printmedien für Manufactum auch zukünftig eine Relevanz. Auf Wunsch erhalten die Kund*innen weiterhin ein- bis zweimal im Jahr Sortimentskataloge. Diese haben einen kompakten Umfang und liefern gezielte Informationen, Inspiration und Wissen zu ausgewählten Warengruppen wie Küche, Garten oder Bekleidung. Mit den Sortimentskatalogen gelingt eine deutlich differenziertere Kundenansprache, als es mit dem Hauptkatalog möglich war.

 

Quelle: OTTO GROUP

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