Neun VW e-Crafter für DPD

22. Mai 2019 09:38

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Der internationale Paket- und Expressdienstleister DPD hat in Hamburg neun VW e-Crafter in Empfang genommen. Die vollständig elektrischen Transporter werden in Kürze auf Zustelltouren in der Hamburger Innenstadt eingesetzt. Bereits seit Anfang 2018 hat DPD in Hamburg zwei Vorserienmodelle des e-Crafters im täglichen Praxisbetrieb getestet.

Die neun neuen Fahrzeuge bilden das Rückgrat einer komplett elektromobilen Paketzustellung in der Hamburger Innenstadt: Bis zum Sommer dieses Jahres will DPD 100 Prozent der Pakete in der Hamburger Innenstadt lokal emissionsfrei zustellen und abholen. Dies umfasst Altstadt, Neustadt, Hafencity, St. Georg und Hammerbrook. Die Anschaffung der VW e-Crafter wird im Rahmen des Förderprojekts ZUKUNFT.DE unterstützt.

„Nach zahlreichen Tests stellen wir in der Hamburger Innenstadt so großflächig wie nie zuvor auf vollelektrische Fahrzeuge um”, erklärt Gerd Seber, Group Manager City Logistics and Sustainability bei DPD Deutschland. „Mit der Übernahme von neun VW e-Craftern kommen wir diesem Ziel schon sehr nahe: Wir freuen uns sehr darüber, dass wir große Teile der Hamburger Innenstadt schon in Kürze lokal emissionsfrei mit Paketen versorgen können.“

Die VW e-Crafter werden im DPD Paketzentrum in Hamburg-Wilhelmsburg stationiert sein und von dort aus ihre tägliche Zustell- und Abholtour starten. Der Standort wird dafür durch eine sechsstellige Investition mit einer leistungsstarken Lade-Infrastruktur ausgestattet. Ergänzt wird die Zustellung per e-Crafter durch elektrisch unterstützte Lastenräder sowie durch E-Scooter namens TRIPL.

Der VW e-Crafter in der Paketzustellung.
Mit seinem elektrischen Antrieb und einer maximalen Reichweite von bis zu 160 Kilometern ist der VW e-Crafter besonders für die Paketzustellung in der Innenstadt geeignet, wo typischerweise kurze Zustelltouren mit einem hohen Stoppfaktor überwiegen. Die Lithium-Ionen-Batterie des Transporters ist komplett im Unterboden integriert, so dass das Ladevolumen des Crafters von 10,7 Kubikmetern in vollem Umfang genutzt werden kann. Die maximale Zuladung beträgt eine Tonne. Das Fahrzeug bringt damit alle Voraussetzungen mit, um geeignete Zustelltouren im städtischen Raum mit ähnlicher Produktivität zu bedienen wie herkömmliche Fahrzeuge. Zustelltouren mit besonders hohem Anteil an Paketen für private Empfänger können damit 1:1 von konventionellen Fahrzeugen auf die VW e-Crafter umgestellt werden. Bei einem höheren Anteil an Paketen für gewerbliche Empfänger ist das Aufschalten zusätzlicher Touren erforderlich. Geladen werden die Batterien des e-Crafters an AC-Wallboxen mit 7,2 kW, die direkt im DPD Depot in Hamburg-Wilhelmsburg installiert sind. Ein Aufladen im Laufe der Zustellung ist auf den ausgewählten Touren nicht notwendig.

Elektrische Kleinfahrzeuge für die City: Lastenräder, E-Scooter und Mikrodepots.
Im Hamburger Stadtgebiet ergänzen kleine, wendige E-Mobile die Paketzustellung mit VW e-Craftern. Die Kleinfahrzeuge kommen vor allem bei der Paketzustellung an private Empfänger zum Einsatz, die meist nur 1-2 kleinere Pakete pro Stopp erhalten. Im verkehrsintensiven und extrem verdichteten großstädtischen Raum sind Kleinfahrzeuge oft effizienter als herkömmliche Transporter. Sehr gute Erfahrungen hat DPD etwa mit elektrisch unterstützten Lastenrädern gemacht. Unter günstigen Bedingungen kann das Lastenrad genauso effizient Pakete zustellen wie ein herkömmlicher Transporter. Ein Lastenrad kann die großen Transporter daher sinnvoll ergänzen, aber nie vollständig ersetzen.

In Hamburg sind aktuell schon drei Lastenräder des Herstellers Radkutsche im Einsatz. Auch zwei E-Scooter – sogenannte TRIPL des dänischen Herstellers EWII – sind für Hamburger Paketempfänger unterwegs. Die TRIPL sind schneller als das Lastenrad und verfügen über eine höhere Reichweite, können aber ebenso wie das Lastenrad problemlos direkt an der Haustüre vorfahren. Das spart sowohl Zeit als auch Wegstrecke und schont den innerstädtischen Verkehr.

ZUKUNFT.DE: Elektrifizierung der Paketzustellung.
ZUKUNFT.DE („Zustellverkehre kundenfreundlich, nachhaltig, flexibel und transparent. Durch Emissionsfreiheit“) ist ein großvolumiges Förderprojekt zur Elektrifizierung der Paketauslieferung auf der sogenannten „Letzten Meile“. Die durch zunehmenden E-Commerce massiven Zuwachsraten in der innerstädtischen Paketzustellung führen zu einem signifikant erhöhten Verkehrsaufkommen, für das neue Konzepte in Bezug auf Emissionsfreiheit und Effizienz (Optimierung von Prozessorganisation und Flächennutzung) zu entwickeln sind. Im Rahmen des Vorhabens sollen aus überwiegend großindustrieller Fertigung (Daimler und Volkswagen) emissionsfreie E-Transporter der 2,8t (eVito) und der 3,5t Klasse (u.a. eSprinter und E-Crafter) von namhaften Unternehmen der KEP-Branche (DPD, GLS, Hermes, UPS) in den Innenstädten deutscher Metropolen zum Einsatz gebracht werden. Neben der Umstellung der Fuhrparks auf saubere Antriebstechnologie und der Praxiserprobung dieser E-Fahrzeuge sollen zugleich auch das Lade- und Lastmanagement an den betreffenden Depotstandorten entwickelt und umgesetzt werden.

Das Projekt wird fahrzeugseitig mit der Daimler AG und der Volkswagen AG sowie energieseitig mit der Stromnetz Hamburg GmbH und der EnBW AG (assoziiert) umgesetzt. Wissenschaftlich wird das Vorhaben durch die Frankfurt University of Applied Sciences, das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sowie die Kühne Logistics University begleitet sowie koordiniert durch die Hamburger Projektleitstelle hySOLUTIONS GmbH (Projektleitung) und die beiden assoziierten Partner e-mobil BW und Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt das Vorhaben im Grundlagenteil (7,4 Mio. Euro) und im weiteren Projektverlauf (rund 12,5 Mio. Euro) mit insgesamt 19,9 Mio. Euro. Die Umsetzung der entsprechenden Förderrichtlinie Elektromobilität wurde von der NOW GmbH koordiniert.

Klimaneutraler Pakettransport für alle – ohne Mehrkosten für die Kunden.
Im Rahmen des konzernweiten Nachhaltigkeitsprogramms DrivingChange™ hat sich die DPDgroup bereits im Jahr 2012 dazu verpflichtet, sämtliche Pakete für jeden Kunden klimaneutral zu transportieren – ohne zusätzliche Kosten. Hierfür setzt die DPDgroup auf ein Zusammenspiel aus drei ineinandergreifenden Prinzipien: Messen, Reduzieren und Ausgleichen. Bei der freiwilligen Kompensation klimaschädlicher Emissionen ist DPDgroup weltweit führend. Pro Jahr gleicht DPDgroup aktuell fast eine Million Tonnen CO2-Äquivalente aus. Damit verantwortet die DPDgroup beinahe 5 Prozent der gesamten freiwillig ausgeglichenen CO2-Emmissionen in Europa. Gleichzeitig sinken die CO2-Emmissionen pro Paket kontinuierlich.

Quelle: DPD, Bild: © Eric Shambroom

Quelle: mylogistics.net

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Messwert: Land, Nutzer, % Nutzer

  1. Germany, 63.864, 52,57 %
  2. Austria, 19.365, 15,94 %
  3. United States, 15.187, 12,50 %
  4. Switzerland, 4.505, 3,71 %
  5. Poland, 3.329, 2,74 %
  6. United Kingdom, 1.770, 1,46 %
  7. Netherlands, 1.286, 1,06 %
  8. France, 925, 0,76 %
  9. India, 842, 0.69 %
  10. Italy,  810, 0,67 %

 

Messwert: Sitzungen, Nutzer, Seitenaufrufe

  • 09/19: 16.950, 15.052, 49.381
  • 08/19: 16.592, 14.676, 51.398
  • 07/19: 16.883, 14.748, 52.080
  • 06/19: 15.013,  13.124, 47.324
  • 05/19: 16.189, 14.218, 50.675

 

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