Post möbelt Logistikzentrum bei Salzburg gehörig auf
Gestern hat in der Gemeinde Wals-Siezenheim bei Salzburg der Spatenstich zum Ausbau des Logistikzentrums der Österreichischen Post AG stattgefunden. 55 Mio. EUR investiert das Unternehmen in dieses Projekt. Damit soll der in die Jahre gekommene Gebäudekomplex auf dem bestehenden Grundstück erweitert und modernisiert werden.
Das neue Logistikzentrum hat eine Sortier-Kapazität von bis zu 24.000 Paketen pro Stunde, was einer Verdreifachung des bisherigen Volumens entspricht. Der Umbau erfolgt während des laufenden Betriebs – mit Unterstützung des Logistikzentrums in Thalgau – und soll Ende 2027 abgeschlossen sein.
„Ich glaube, es wird das innovativste Zentrum Europas werden“, sagte Post-Vorstand Peter Umundum bei dem Medientermin vor Ort. Man setze auf modernste Technik wie etwa eine neuartige Matrix-Sortiermaschine, vollautomatische Entladung und KI-gestützte Robotik.
Besonders zukunftsweisend sei die Planung im Bereich der Lkw-Logistik. „Wir werden hier mit einer neuen IT-Lösung starten, die bereits die Vorbereitung auf das autonome Fahren ist“, kündigte Peter Umundum an. Man gehe davon aus, dass die ersten autonomen Lkw um das Jahr 2030 in Betrieb gehen können – das neue Logistikzentrum in Wals-Siezenheim sei von Anfang an darauf ausgelegt, diese reibungslos abwickeln zu können.
Zur Unterstützung der 300 Mitarbeitenden am Standort setzt die Post auf moderne Automatisierungslösungen: Ein AutoUnloader hilft beim automatischen Entladen von Wechselaufbaubrücken (WAB-Container) und wird durch vier Rollbehälter-Kipper ergänzt.
„Investitionen in die Infrastruktur der Österreichischen Post sind eine gute Nachricht für unsere Wirtschaft. Denn ein starker Standort braucht eine ausgebaute, moderne und verlässliche Logistik. Gerade deshalb ist dieses Engagement so wichtig“, betonte Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus.
Quelle: OEVZ



