Rail Cargo Group startet 2026 mit neuen TransFER-Zügen
Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) baut ihr TransFER-Netzwerk aus. Der Bahnlogistiker startet zwei Wagenladungsverbindungen zwischen Österreich, Deutschland und den Niederlanden sowie weitere Relationen Richtung Rumänien. TransFER Duisburg–Rotterdam und TransFER Salzburg–Offenbach erweitern das Angebot für Wagenladungen und Container.
TransFER Verbindungen sind Güterzüge mit festen Fahrplänen und definierten Haltepunkten, vergleichbar mit Personenzügen. Kunden nutzen diese Verbindungen mit konventionellen Güterwagen oder intermodalen Einheiten wie Containern oder Wechselaufbauten.
Der aktuelle TransFER-Bestand umfasst über 60 Verbindungen zwischen europäischen Wirtschaftszentren und bis nach Asien. Ergänzend zum Schienengüterverkehr werden Vor- und Nachlauf per Lkw sowie speditionelle Leistungen wie Umschlag, Lagerlogistik und Zollabwicklung angeboten.
Der neue TransFER Duisburg–Rotterdam verbindet die Rheinschleife Rheinkamp in Duisburg mit dem Hafen Rotterdam (Waalhaven, Europoort, Botlek, Pernis, Maasvlakte) mit zunächst drei Rundläufen pro Woche. Ab Duisburg sind weitere Destinationen in West- und Nordeuropa sowie Zentral- und Südosteuropa erreichbar.
Zusätzlich gibt es eine Nonstop-Verbindung zwischen Österreich und Deutschland: Salzburg wird direkt mit Offenbach im Rhein-Main-Gebiet verbunden, zwei wöchentliche Rundläufe ermöglichen eine planbare, leistungsstarke Transportlösung.
Im Bereich der intermodalen Verkehre passt die RCG ihr Angebot an veränderte Kundenbedürfnisse an: Der TransFER Genk–Curtici wird zu TransFER Liège–Curtici, mit sieben wöchentlichen Rundläufen ab Lüttich. Gleichzeitig wird TransFER Duisburg–Curtici eingeführt (drei Rundläufe pro Woche), um künftig Verkehre Richtung Curtici sowohl über Lüttich als auch über Duisburg zu bündeln.
ÖBB Rail Cargo Group Vorstand Christoph Grasl freut sich über die Erweiterung des Netzwerks: „Die Weiterentwicklung unserer TransFER Verbindungen zeigt, wie konsequent wir unsere Angebote an den Bedürfnissen unserer Kund:innen ausrichten. Mit den neuen direkten und planbaren Verbindungen verbessern wir die Erreichbarkeit zentraler Logistikstandorte und schaffen attraktive Voraussetzungen für den Umstieg auf die Schiene.“
Quelle: OEVZ



