Smart Border Austria: Bald geht es schneller über die Grenze
Im grenzüberschreitenden Warenverkehr sind reibungslose und gut planbare Prozesse entscheidend. Mit dem Zollverwaltung-IT-System Smart Border Austria werden die Abläufe an den Grenzübergängen zwischen Österreich, der Schweiz und Liechtenstein schrittweise digitalisiert.
Ziel des Projekts ist es, die bisherigen papierbasierten Laufzettelverfahren abzulösen und die Zollabwicklung effizienter, transparenter und einfacher zu gestalten. Für Unternehmen bedeutet dies weniger manuelle Zwischenschritte, besser nachvollziehbare Prozesse und eine planbarere Abfertigung an der Grenze.
Die Einführung von Smart Border Austria erfolgt schrittweise an den Grenzzollstellen in Vorarlberg. Seit dem 24. Juni 2026 werden die Prozesse am Grenzübergang Tisis zwischen Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein digital abgewickelt. Weitere Grenzübergänge folgen im Laufe des Jahres.
Nach aktuellem Zeitplan soll das bisherige Laufzettelverfahren im September 2026 vollständig beendet werden. Der flächendeckende Regelbetrieb von Smart Border Austria ist ab Dezember 2026 vorgesehen.
Auf Schweizer Seite unterstützt unter anderem die Activ-App des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit die digitale Abwicklung von Transitverfahren. Fahrzeug- und Transitdaten können bereits vor dem Grenzübertritt erfasst werden. Dies vereinfacht die Abläufe und kann dazu beitragen, den Grenzübertritt effizienter zu gestalten.
Die Digitalisierung bedeutet jedoch nicht in jedem Fall einen vollständig papierlosen Prozess. Abhängig vom jeweiligen Zollverfahren müssen bestimmte Dokumente weiterhin mitgeführt werden.
www.bmf.gv.at/themen/zoll/smart-border-austria.html
Quelle: OEVZ




