Spatenstich für den Verladebahnhof in Kühnsdorf
Nach der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung im Frühjahr erfolgte am 16. Dezember der nächste bedeutende Schritt im Rahmen des zukünftigen Güterverladebahnhofs in Kühnsdorf. Mit dem Spatenstich für den Gleisbogen geht das Infrastrukturprojekt entlang der Koralmbahn in die Bauphase.
Insgesamt 2,9 Mio. EUR werden vom Land Kärnten und den Standortgemeinden Völkermarkt, Eberndorf und St. Kanzian in das Projekt investiert. Ziel des Vorhabens ist es, mit dem Verladebahnhof Kühnsdorf auch in Südkärnten eine wirtschaftliche Infrastruktur für die Bahnlogistik aufzubauen.
Der Gleisbogen sorgt dabei für den direkten Anschluss des Verladebahnhofs an die Koralmbahn. Instandgesetzt werden ebenso die bestehenden Gebäude vor Ort. Das Projekt soll neue Möglichkeiten für Gewerbe und Produktion schaffen, den Wirtschaftsraum stärken und Südkärnten als Standort attraktiver machen.
Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig hob beim Spatenstich die Bedeutung des Verladebahnhofs für die Positionierung als Logistikstandort hervor: „Mit dem Baustart des Gleisbogens schaffen wir in Südkärnten jene Infrastruktur, die Unternehmen benötigen, um ihre Güter künftig direkt in der Region auf die Schiene zu bringen.“
Kühnsdorf füge sich dabei nahtlos in das Logistikkonzept des Landes ein. Gemeinsam mit dem Güterterminal Fürnitz entstehe ein starkes Netzwerk. Damit setze man einen klaren Impuls für mehr Wertschöpfung, neue Betriebe und zusätzliche Entwicklungsperspektiven in der gesamten Region.
Ende 2026 soll der Verladebahnhof in Betrieb gehen. Für die Bauausführung verantwortlich ist die „IGP Jauntal GmbH“, eine gemeinsame Gesellschaft der Standortgemeinden Völkermarkt, Eberndorf und St. Kanzian. Die Kosten des Betriebs übernehmen die Gemeinden und private Investoren wie Kruschitz Immobilien und die Strabag mit ihrer Tochter Mineral Abbau GmbH.
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Quelle: OEVZ




