Stena Line: Stabilität in einem schwierigen Umfeld
Im sechzigsten Betriebsjahr der Route Kiel-Göteborg operiert die schwedische Reederei Stena Line stabil in einem schwierigen Marktumfeld. Bei Passagieren erfreut sich der Dienst nach Göteborg weiterhin großer Beliebtheit.
Im Frachtbereich war das Jahr 2025 bei stagnierender Wirtschaftsentwicklung und schwierigen Bedingungen im Bahnzulauf nach Kiel nicht einfach. Vor allem die Trassenpreisentwicklung der letzten Jahre schränkt die Popularität von Intermodalprodukten ein.
Für 2026 gibt sich Mikko Juelich, Stena Line Trade Director und Deutschland-Geschäftsführer, optimistisch: „Wir haben einen guten Angebotsmix, unsere Kollegen und Partner von Ort in Kiel und im Hinterland können eine Vielzahl an unterschiedlichen Transportarten realisieren. Es gibt entlang der Korridore nach Nordeuropa nach wie vor viel Potential.“
Bezogen auf das internationale Routennetzwerk hat Stena Line den Betrieb des Hafens Liepaja erworben und sichert damit die Route von Travemünde nach Lettland langfristig ab. Jetzt folgt die Übernahme der Reederei Wasaline zwischen Umeå in Nordschweden und deren finnischer Partnerstadt Vaasa, die mit einem kombinierten Zugverkehr an das deutsche Netzwerk von Stena Line angeschlossen ist.
„Die Unternehmensentscheidungen im vergangenen Jahr waren geprägt von Maßnahmen zur Resilienzsteigerung, insbesondere im Ostseeraum. Gleichzeitig modernisieren wir unsere Flotte und unseren Betrieb Schritt für Schritt, um den Herausforderungen der Zukunft und den Ansprüchen unserer Gäste langfristig begegnen zu können“, so Mikko Juelich.
Quelle: OEVZ



