TKL Gruppe: 15 Jahre seit dem MBO
Seit dem Management-Buy-out im Frühjahr 2010 hat sich bei der TKL Gruppe viel getan. Diese Entwicklung verdankt das Dienstleistungsunternehmen dem Gespür der österreichischen Eigentümer für Trends und vorausschauenden Investitionen. Die hochautomatisierte neue Logistikanlage in Wien Donaustadt läuft jetzt im Vollbetrieb.
Handelte es sich bei der TKL Gruppe im Jahr 2010 um einen Dienstleister mit 300 Mitarbeitenden und 50 Mio. EUR Jahresumsatz, so erwirtschaftet sie heute mit rund 650 Beschäftigten Erlöse in der Höhe von 140 Mio. EUR per annum. Das Aufkommen der kommissionierten Ware beträgt 153.000 Tonnen im Jahr, davon 124.000 Tonnen Tiefkühlprodukte für Verbraucher in der Gastronomie/Hotellerie und für den Lebensmittelhandel.
Beim Management-Buy-out stand die TKL Gruppe bei einer Eigenkapitalquote von 8 Prozent. Mittlerweile sind es fast 50 Prozent. Man habe die Gewinne immer im Unternehmen gelassen, erklärt Geschäftsführer Wilhelm Leithner diese Entwicklung. Für ihn liegt es auf der Hand, „dass wir den 40 Mio. EUR teuren Neubau in Wien Donaustadt nur so umsetzen konnten“.
Mittlerweile macht sich das High-Tech-Logistiklager mit 18.000 Palettenplätzen bezahlt. Bis zu seiner vollständigen Inbetriebnahme im Frühjahr 2025 war das TKL-Team auf mehrere Außenläger angewiesen. Das verursachte viele zusätzliche Umfuhren und Umschläge, die ins Geld gegangen sind.
Für die etwa 300 Kunden betreut das Team unter der Leitung von Wilhelm Leithner 3.000 bis 4.000 Aufträge am Tag. Das geschieht hochautomatisiert und über IT-Schnittstellen – sowohl zu den Lieferanten als auch den Empfängern. Die Feindistribution erfolgt mit 300 Lkw, die zu je 50 Prozent aus der Eigenflotte und von Partnern aus dem Güterbeförderungsgewerbe kommen.
Quelle: OEVZ



