📣

Freier Presseservice-Upload

Reichen Sie unverbindlich Ihre Pressemitteilung ein

Freier Firmen-Upload

Reichen Sie unverbindlich Ihr Firmenprofil mit Bildern und Video ein

Wir rücken Ihr Unternehmen in den Blickpunkt

Informieren Sie sich über unsere Produktkategorien

B2B Firmensuche

Lassen Sie sich finden mit unserer Firmensuche

Schalten Sie Stellenanzeigen

Ihre Stellenangebote werden auf jobs.logistik-express.com eingebunden

Seitendarstellung korrigieren mit STRG + F5

Mit der Tastenkombination STRG + F5 ladet sich die Seite neu.

Trump blockiert Mega-Übernahme des Chipkonzerns Qualcomm

13. März 2018 18:27

Beitrag bequem vorlesen lassen:

Der bisher teuerste Übernahmeversuch in der Technologie-Industrie ist von US-Präsident Donald Trump torpediert worden. Trump untersagte das über 140 Milliarden US-Dollar schwere Gebot des Chipkonzerns Broadcom für den US-Rivalen Qualcomm.

Ein solcher Deal könne der nationalen Sicherheit der USA schaden, erklärte Trump zur Begründung. Profiteur des Ganzen könnte der US-Konzern Intel sein, dem zuletzt in einem Bericht des „Wall Street Journal“ ein Interesse an dem in einigen Bereichen mit Infineon konkurrierenden US-Unternehmen Qualcomm nachgesagt wurde.

Qualcomm wehrt sich vehement gegen den Übernahmeversuch – und das macht den Vorstoß Trumps so ungewöhnlich: Üblicherweise griffen US-Präsidenten erst ein, wenn ein Übernahmegebot konkreter wurde – wie zum Beispiel beim geplanten Verkauf des deutschen Chipzulieferers Aixtron an ein chinesisches Unternehmen, der am Widerstand von US-Präsident Barack Obama gescheitert war

Widerstand aus Washington.
Widerstand aus Washington gegen die Übernahme hatte sich bereits abgezeichnet: Vor einigen Tagen leitete die Behörde zur Überwachung von Auslandsinvestitionen eine Untersuchung ein und ließ Qualcomm eine möglicherweise entscheidende Aktionärssitzung verschieben.

Broadcom ist dabei, den Unternehmenssitz von Singapur in die USA zu verlegen. Das sollte die feindliche Übernahme vereinfachen. Trumps Anordnung ist eher so formuliert, dass Broadcom auch danach der Kauf von Qualcomm untersagt bliebe. Zunächst gab es keine Angaben dazu, ob Broadcom Trumps Verbot vor Gericht anfechten könnte. Die Firma erklärte lediglich, man werde die Anordnung prüfen und sei überhaupt nicht einverstanden damit, dass der Zukauf die nationale Sicherheit gefährden könne.

Qualcomm produziert Funkchips, die in sehr vielen Telefonen für die Verbindung sorgen, sowie auch die Haupt-Prozessoren diverser Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android. Außerdem arbeitet das Unternehmen auch im Auftrag von US-Behörden – was als Begründung für die Sorgen um nationale Sicherheit dienen kann.

Verbindungen nach China.
Broadcom hatte zuletzt zugesichert, keine sicherheitsrelevanten Teile von Qualcomm an ausländische Unternehmen zu verkaufen, und stellte eine Investition von 1,5 Milliarden US-Dollar in den USA in Aussicht. Das reichte nicht, um die US-Behörden umzustimmen. Laut Medienberichten sehen sie Verbindungen von Broadcom-Tochterfirmen nach China und sind besorgt darüber.

Zuletzt zeichnete sich zugleich ab, dass es den USA bei dem Deal auch um die Mobilfunk-Zukunft mit der nächsten superschnellen Datenfunk-Generation 5G gehen könnte. Qualcomm ist ein führender Entwickler der Technologie in Amerika und im Westen insgesamt. Broadcom hatte bereits signalisiert, dass die Firma nicht besonders an der Fortführung von Qualcomms 5G-Aktivitäten interessiert sei.

Die Sorge in Washington ist, dass mit einer Schwächung dieser Forschung chinesische Player wie der Netzwerkausrüster und Smartphone-Anbieter Huawei die Oberhand bei 5G bekommen könnten. Besonders US-Militär und Sicherheitsbehörden ist nicht wohl bei der Aussicht, eventuell auf Netzwerktechnik aus China angewiesen zu sein. Huawei wird in den USA gerade als Sicherheitsrisiko angesehen, während das Unternehmen jegliche Verstrickungen mit chinesischen Geheimdiensten zurückweist.

Broadcom hatte für Qualcomm in der Spitze 121 Milliarden US-Dollar geboten, plus die Übernahme von Schulden in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar. Dann wurde die Bewertung um vier Milliarden US-Dollar gekürzt, nachdem Qualcomm seinerseits das eigene Übernahmeangebot für den europäischen Chipspezialisten NXP hochschraubte. NXP ist stark bei NFC-Funkchips, die zum Beispiel in Zugangs- oder Bankkarten verwendet werden, sowie bei Technik für vernetzte Autos.

Sorgen auch in Europa.
Auch in Europa war die Politik nach Angaben aus Branchenkreisen nicht besonders glücklich über die Aussicht darauf, dass NXP als Teil von Qualcomm an Broadcom fallen könnte. Broadcom-Chef Hock Tan hatte mehrfach betont, dass er keinen Wert in NXP sehe. Deshalb wurde befürchtet, NXP als ein wichtiger Lieferant von Chip für sicherheitsrelevante Anwendungen, könne danach zum Verkauf stehen und in unwillkommene Hände geraten.

Das heutige Broadcom ist bereits das Produkt einer Serie von Übernahmen: Der Netzwerk-Spezialist Avago aus Singapur hatte die Chipfirma Broadcom gekauft und deren Namen übernommen. Der Umzug des Firmensitzes in die USA soll Anfang April abgeschlossen werden. Gemäß Trumps Anordnung soll die verschobene Hauptversammlung von Qualcomm, bei der Broadcom versuchen wollte, sich von Aktionären die Mehrheit im Verwaltungsrat geben zu lassen, nun in zehn Tagen nachgeholt werden.

Quelle: Internet-World

Wir rücken Ihr Unternehmen in den Blickpunkt

Gestalten Sie mit! Lassen Sie sich finden. Nutzen Sie unseren Firmen-Upload. Optimieren Sie Ihr Firmenprofil. Informieren Sie aus erster Hand. Reichen Sie Pressemitteilungen ein. Nutzen Sie unseren Presseservice-Upload. Forcieren Sie Social Media. Platzieren Sie Job-Anzeigen. Platzieren Sie Ihre Werbeanzeige. Werben Sie Cross-medial.

  • LOGISTIK express® informiert, fachlich, sachlich, aktuell. Sichern Sie sich Ihren Wettbewerbsvorsprung. Informieren Sie sich zu unseren Produktkategorien.

LOGISTIK express® Newsletter

Jetzt anmelden und informiert bleiben.







Newsarchiv

Filtern Sie nach eindeutige Suchbegriffe




Filtere nach Monat

Tags

LOGISTIK express®

  • LOGISTIK express® informiert seit 2008 Entscheider, Entscheidungsträger aus Industrie, Handel, Transport, Einkauf und Logistik über Trends & Märkte mit der Fachzeitschrift LOGISTIK express®.
  • LOGISTIK express® bildet mit 60.000 Beiträgen das umfangreichste Newsportal in der DACH Region ab.
  • LOGISTIK express® positioniert ein B2B Network Branchenportal für Intralogistik, eCommerce Logistik, Transportlogistik.
  • LOGISTIK express® positioniert ein branchenspezifisches Jobportal für die DACH Region.
  • LOGISTIK express® informiert, fachlich, sachlich, aktuell. Sichern Sie sich Ihren Informationsvorsprung.
  • Kontakt: Markus Jaklitsch

 

Statistiken