Ungarn: Staatlicher Zuschuss für die Bahnlogistik

In Ungarn wurden jetzt die Rahmenverträge für den staatlichen Zuschuss beim Einzelwagenverkehr mit den Güterbahnen, die bis jetzt einen erfolgreichen Antrag eingereicht haben, abgeschlossen. Beteiligt sind CER Hungary Zrt., GYSEV Cargo Zrt., Floyd Zrt. und Rail Cargo Hungaria Zrt.

Der Zuschuss kommt vom Ministerium für Innovation und Technologie und wird vom MÁV Zrt. als Subförderer ausgezahlt. In den nächsten fünf Jahren sollen mehr als 26 Mrd. HUF in die Wettbewerbsfähigkeit des umweltfreundlichen Schienengüterverkehrs fließen. Das sichert langfristig Arbeitsplätze für fast 2.000 Eisenbahnbedienstete, trägt zu einer besseren Auslastung der Gleiskapazitäten bei und entlastet die Straßen um etwa 400.000 Lkw pro Jahr.

Durch den Beschluss der ungarischen Regierung und der Zulassungsentscheidung der Europäischen Kommission können die Güterbahnen im Jahr 2021 einen Zuschuss in der Höhe von insgesamt einer Milliarde HUF beantragen, um ihre Einzelwagenverkehrsleistungen aufrechterhalten zu können. Im Zeitraum zwischen 2022 und 2025 beträgt das förderfähige Budget jährlich 6,4 Mrd. HUF.

Der staatliche Zuschuss ist ein wichtiger Meilenstein für den Einzelwagenverkehr, wodurch die Bahn Vorteile auch für jene Unternehmen bieten kann, die ein geringeres Gütervolumen aufweisen. Der ungarische Eisenbahnverein Hungrail hat die Initiative eingebracht.

Der Einzelwagenverkehr ist aus wirtschaftlicher Sicht unverzichtbar. Die Aufrechterhaltung wird durch den Zuschuss ermöglicht, der weiterhin die Rohstoffversorgung von 700 ungarischen Unternehmen, darunter unter anderem strategische Großbetriebe und KMUs, gewährleistet.

Für viele ungarische Unternehmen, die ihre Waren hauptsächlich exportieren, ist der Einzelwagentransport die einzige Exportlösung. Die von den betroffenen EVUs bereitgestellten Einzelwagentransporte schaffen sichere Konditionen für rund 2,3 Mio. Gefahrgüter im Jahr. Ferner sichert die Dienstleistung langfristig 2.000 Arbeitsplätze und trägt zur höheren Auslastung der Gleiskapazität bei.

Für die Güterbahnen trägt die Beihilfe auch dazu bei, die Anzahl der Mitarbeiter:innen, die benötigt werden, zu bewahren, den Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Straßenverkehr zu verringern und die Flexibilität des Kundendienstes zu erhöhen.

www.hungrail.hu

Quelle: oevz.com

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