Wallenius Wilhelmsen hat frischen Wind in den Segeln
Wallenius Wilhelmsen hat den Einbau eines modernen Windsegels auf der „Tirranna“ abgeschlossen. Damit läutet das Unternehmen eine neue Phase bei der Erprobung des windunterstützten Antriebs im kommerziellen Betrieb ein. Die Montage erfolgte vom 22. bis 24. Juni in der Damen-Werft in Rotterdam, gefolgt von einer Hafenabnahme und einer Seeversuchsabnahme am 1. Juli.
Bei dem Projekt handelt es sich um einen Test im Vollmaßstab, der reale Erkenntnisse darüber liefern soll, wie sich die Technologie auf See bewährt. Ziel ist es, praktische Erfahrungen an Bord eines RoRo-Schiffs zu sammeln und zu bewerten, wie der Windantrieb zur Senkung der Emissionen beitragen kann. Das Schiff wird nun den normalen Betrieb aufnehmen, wobei Leistungsdaten erfasst und ausgewertet werden.
„Die Installation im Vollmaßstab im kommerziellen Betrieb gibt uns die Möglichkeit zu erfahren, wie sich die Technologie in der Praxis bewährt. Es ist ein wichtiger Schritt zur Bewertung, wie derartige Lösungen im Rahmen eines umfassenderen Ansatzes zur Emissionsreduzierung unsere bestehenden Bemühungen ergänzen können“, so Lars Ekren, Senior Manager – Newbuildings and Conversions bei Wallenius Wilhelmsen.
Die Montage auf der „Tirranna“ stellt einen Meilenstein im Projekt „Orcelle Horizon“ dar, an dem elf Partner gemeinsam arbeiten. Dazu zählen neben Wallenius Wilhelmsen auch Oceanbird, Wallenius Marine, das KTH Royal Institute of Technology, Rise Research Institutes of Sweden, die Universität Gent, StormGeo, Volvo Cars, Maritime CleanTech, die Nationale Technische Universität Athen und DNV. Das Projekt wird von der Europäischen Union finanziert.
Quelle: OEVZ



