WK-Obmann Haberl: Für den Kärntner Handel ist es 5 vor 12

 „Trotz der Herausforderungen der letzten Wochen sind unsere Betriebe bemüht, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Beschäftigung zu halten und gemeinsam durch diese Krise zu tauchen. Doch irgendwann geht einem die Luft aus“, gibt Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel, zur derzeitigen Situation zu bedenken. Die Öffnung der Geschäfte ab dem 13. Dezember ist für den Kärntner Handel alternativlos. „Wenn wir die Hochrechnungen der Kosten des dreiwöchigen Lockdowns genauer anschauen, steht die Branche vor einem dramatischen Umsatzminus.“ Um dem entgegenzuwirken, ist sich Haberl sicher: „Die beste Art der Unternehmenshilfe für unsere Handelsbetriebe ist das Aufsperren.“

Die heimischen Betriebe haben den 4. Lockdown bisher mitgetragen und benötigen nun Planbarkeit und klare Spielregeln für die dringend benötigte Öffnung am 13. Dezember. Die Kärntner Handelsbetriebe achten penibel auf die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Das haben sie auch bereits in den vergangenen 20 Monaten unter Beweis gestellt. Die Sicherheitskonzepte der Handelsbetriebe funktionieren und auch die Kundinnen und Kunden zeigen Eigenverantwortung. „Unsere Handelsbetriebe sind nicht das Problem, sondern sorgen mit den vorgegebenen Regeln für ein sichereres Einkaufen“, betont der Spartenobmann und führt aus: „Es geht neben der Zukunft der Handelsbetriebe auch um die Arbeitsplätze in den Regionen. Schon allein dafür bräuchte es eine klare Bekennung der Bundesregierung zur Öffnung am 13. Dezember. Die Wertschöpfung bleibt somit im Land und sichert den Lebensstandort Kärnten.“

Abschließend appelliert Haberl an die Konsumentinnen und Konsumenten: „Unsere Lager sind voll, nutzen Sie derzeit Click & Collect und holen Sie die gewünschte Ware vor Ort ab. Oder bestellen Sie über die heimischen Onlineshops und lassen Sie sich die Produkte direkt nach Hause liefern. Halten Sie bitte den heimischen Händlerinnen und Händlern die Treue!“

Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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