Energieautarke Sensoren in der Logistik: Lückenlose Kontrolle leicht verderblicher Waren
| Die Sicherheit in der Food Supply Chain ist in den heute global organisierten und vernetzten Versorgungsketten alles andere als gewährleistet.
Über 50 Prozent aller Lebensmittel verderben auf dem Transportweg; allein in Großbritannien entspricht das 17 Millionen Tonnen und etwa 20 Milliarden Euro. Intelligente Messtechnik – gezielt eingesetzt – kann nachhaltig Energieressourcen sparen. Fraunhofer IPM entwickelt innerhalb der Fraunhofer-Allianz "Food Chain Management" unterschiedliche Messsysteme zur Online-Überwachung von Lebensmitteln. Der Einsatz von Gaschromatographie in Verbindung mit Metalloxid-Halbleitergassensoren macht eine kostengünstige Online-Kontrolle von Prozessen in der Lebensmittelindustrie möglich. Eine Kombination aus einem Gaschromatographie- und einem optischen Ethylenmesssystem überwacht Lebensmittelqualität und -sicherheit bei Obst, Gemüse, aber auch Frischfleisch. Anhand der Bestimmung der Ethylenkonzentration in einem Bananenlager oder -container kann die Klimatechnik energieeffizient gesteuert werden; das gilt auch für Gewächshäuser. Kostengünstige Kontrolle der Transportwege leicht verderblicher Waren Saubere Luft: Immissionsmonitoring Auf der Sensor+Test 2010 stellt Fraunhofer IPM fühlende RFIDs, kompakte Gasmesssysteme, z. B. für Ethylen, oder Gassensorarrays zur Detektion von Gasen und Gasgemischen vor, ebenso einen gassensitiven Metalloxid-Dünnschicht-Transistor. Quelle: MyLogistics |




