Exporterfolge vor den Vorhang: Das sind die Exportpreisträger 2022 der Industrie

Exzellente Exporterfolge vor den Vorhang: Montagabend wurden die Sieger des heurigen Exportpreises im Rahmen der Exporters’ Nite 2022 ausgezeichnet. In der Kategorie Industrie wurden jeweils einmal Gold, Silber und Bronze verliehen, im Namen der Bundessparte Industrie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gratuliert Bundesspartenobmann Sigi Menz ganz herzlich: „Gerade in diesen sehr schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, die hervorragenden Leistungen unserer Unternehmen in den Fokus zu rücken. So stehen die heurigen drei Preisträger, aber auch alle Nominierten in dieser Kategorie, beispielhaft für die Vielfalt und gelungene globale Vernetzung der gesamten heimischen Industrie“.

Die heurigen Preisträger.
Über den Exportpreis in Gold darf sich heuer die Mondi Frantschach GmbH freuen, Silber ging an die Salvagnini Maschinenbau GmbH, Bronze gewann die Sprecher Automation GmbH.

Das Werk der Mondi-Gruppe in Frantschach / Kärnten ist nicht nur regional als einer der bedeutendsten Arbeitgeber von großer Bedeutung, sondern auch global ein wichtiger Player in der Papier- und Zellstoffherstellung: In den letzten Jahren liegt die Exportquote des Unternehmens beständig bei rund 97%.

Ähnlich hoch (bei 95%) liegt der Exportanteil bei der mit Silber ausgezeichneten Salvagnini Maschinenbau GmbH aus Ennsdorf / NÖ, die sich hier als Kompetenzzentrum für automatisiertes Biegen etabliert hat. Biegeautomaten aus Ennsdorf gelten weltweit als Stand der Technik und werden in 14 verschiedenen Modellen gebaut, die in unterschiedlichsten Branchen einsetzbar sind.

Produkte und Lösungen für Energieversorgung und Prozessautomatisierung stehen im Fokus des Exportpreisträgers 2022 in Bronze, der Sprecher Automation GmbH. Zahlreiche internationale Stromkonzerne setzen für die Digitalisierung ihrer Netze auf die in Linz entwickelte und produzierte Technologie von Sprecher Automation – dementsprechend bedeutend ist auch hier der Anteil des Auslandsgeschäftes (85% Exportquote im Kerngeschäft).

Generell ist der Exportanteil in der heimischen Industrie traditionell sehr hoch: Im vergangenen Jahr lag die Exportquote über alle Teilbereiche der Industrie gerechnet – bei 68%, in manchen Fachverbänden sogar weit über 80%. Menz: „Dies zeigt einmal mehr: Unsere Industriebetriebe sind mit ihren globalen Geschäftsfeldern eine unerlässliche Stütze der österreichischen Wirtschaft. All diese Unternehmen, die auch mit ihrem erfolgreichen Exportgeschäft für Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich sorgen, brauchen gerade jetzt angesichts der dramatischen Energiepreissituation Unterstützung, um diese Schlüsselrolle auch weiterhin einnehmen zu können.“ (PWK278/PM)

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Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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