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Festo und Hightech-Start-ups gestalten gemeinsam die digitale Zukunft

9. Februar 2018 09:03

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Der Automatisierungsspezialist Festo baut die Zusammenarbeit mit Start-ups weiter aus, um mit ihnen gemeinsam Technologien voran zu treiben. Mit dem Programm M.Tech fördert Festo im Verbund mit anderen Firmen das Wachstum von Start-ups finanziell und ideell. Im Rahmen eines ähnlichen Programms hat das Unternehmen in den letzten vier Jahren bereits 23 Pilot-Projekte mit Start-ups erfolgreich umgesetzt.

Beim Innovationsunternehmen Festo ist man immer auf der Suche nach guten Ideen. Daher arbeitet man auch eng mit Start-ups zusammen. Partnerschaften und Kooperation sind ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie von Festo. Dipl.-Ing. Rainer Ostermann, Country Manager von Festo Österreich: „Wir unterstützen Start-ups und begleiten sie auf ihrem Weg in die industrielle Praxis – das eröffnet den Start-ups und auch uns selbst tolle Chancen“. Bereits seit 2014 arbeitet Festo mit mehreren aussichtsreichen Start-ups zusammen, die vom Branchen-Know-how von Festo profitieren. Ein Team, das bei Festo im Bereich Forschung angesiedelt ist, kümmert sich um die Kooperationen.

Win-Win-Situation
Dipl.-Ing. Rainer Ostermann: „Die intensive Zusammenarbeit hilft, neue Technologien und externes Knowhow aufzuspüren. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, denn durch die Kooperationen können Produktinnovationen vorangetrieben und neue Geschäftsmodelle schnell auf den Markt gebracht werden. Zudem bietet Festo den Start-ups neben den Pilotprojekten den Zugang zu Kunden. Und es besteht immer die Möglichkeit einer Weiterführung der Kooperation über das Accelerator-Programm hinaus.“

Beteiligung an Accelerator-Programmen

Acceleratoren sind Programme oder Organisationen, die in einem beschränkten und vorab definierten Zeitraum, Start-ups durch Mentoring, Investitionen, physische Ressourcen sowie der Bereitstellung eines Netzwerkes fördern. Festo kooperiert seit 2014 mit dem Frühphasen Start-up Accelerator Techfounders in München.

In 2017 folgte die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags mit dem M.Tech Accelerator – Engineering the Future of Mobility in Stuttgart. Ab 2018 starten hier die ersten Kooperationen.

Erfolgreiche Pilotprojekte im Umfeld von Industrie 4.0
In den vergangenen Jahren hat Festo bereits erfolgreiche Pilotprojekte mit dem Accelerator-Programm von Techfounders (www.techfounders.com) realisiert. Dazu zählen:

Der österreichische Softwareentwickler Holo-Light konzentriert sich auf Industrie 4.0-Lösungen mit Augmented Reality-Geräten wie der Microsoft HoloLens. Der Nutzer solcher Geräte kann seine reale Umgebung mit zusätzlichen Informationen digital ergänzen. Im Festo Werk in Rohrbach wird die Datenbrille HoloLens erstmals in einem Pilotprojekt erprobt. Die Technologie unterstützt bei typischen, sich wiederholenden Prozessen, beispielsweise im Einlernprozess von Mitarbeitern.

ProGlove entwickelt Wearables für die Industrie – Computertechnologien, die man am Körper trägt. Das 2014 von Ingenieuren und Innovationsberatern in München gegründete Start-up erprobte in einem Pilotprojekt bei Festo den Einsatz eines intelligenten Handschuhs mit integriertem Scanner in der Technologiefabrik in Scharnhausen. Dabei steht die Verbesserung und Vereinfachung der Produktions- und Logistikprozesse an erster Stelle.

Einfache Vernetzung verschiedener Schnittstellen, Geräte und Maschinen – dieses Ziel verfolgt das Stuttgarter Start-up aucobo. Das zweiköpfige Gründerteam hat Anfang 2016 mit seiner Arbeit begonnen. Ihre smarten Systeme, zum Beispiel eine Smartwatch, ermöglichen es, Informationen zwischen Mitarbeitern und Maschinen ganz einfach auszutauschen. Abläufe in der Produktion werden so optimal miteinander vernetzt. In der Technologiefabrik Scharnhausen wird die mobile Maschinenbedienung mit Smartwatches bereits angewendet. Die Lösung erhöht die Maschinenverfügbarkeit und reduziert unnötige Laufwege der Mitarbeiter in der Produktion.

Mit dem Münchner Start-up Soley, welches auf innovative Smart-Data-Analysen spezialisiert ist, erprobt und nutzt Festo derzeit Lösungen für die Auslaufplanung von Produkten. Bisher mussten Stücklisten für Produkte, die aus dem Programm genommen werden sollen, manuell zusammengeführt, Abhängigkeiten identifiziert und Auswirkungen auf Baugruppen und Einzelteile abgeleitet werden. Nun ist es möglich, diese Arbeitsschritte effizienter zu gestalten.

Weitere Informationen zu den Start-up-Kooperationen bei Festo: www.festo.com/networks

Interessierte Start-ups können sich bei Festo melden, um im Rahmen einer Kooperation gemeinsam Ideen umzusetzen: start-up@festo.com

www.festo.at

Rückfragen & Kontakt:
Contentmanufaktur
Dr. Alexander M. Lille
Rudolf Pleban Straße 8, 3021 Pressbaum
0664/307 44 17
lille@contentmanufaktur.at
www.contentmanufaktur.at

Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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