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Fraunhofer IML: Whitepaper-Reihe zur Zukunft der Logistik (Teil 1)

30. Januar 2018 16:00

Beitrag bequem vorlesen lassen:

Dass die Logistik digitaler wird, steht außer Frage. Aber ist das schon alles? Welche Themen werden künftig wichtig? Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) ist dieser Frage nun nachgegangen und hat eine siebenteilige Whitepaper-Reihe veröffentlicht. Im ersten Teil steht das Thema Digitalisierung auf der Agenda.

Außerhalb des Wirtschaftszweiges wird die Logistik gern als alt oder verschlafen vorgenommen. Dabei ist sie einer der wesentlichen Innovationstreiber der Digitalisierung. Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) hat deshalb das erste Whitepaper der Schriftenreihe »Future Challenges in Logistics and Supply Chain Management« genau diesem Thema gewidmet.

Generell verfolgt das Fraunhofer IML mit der Reihe, die dem Leitbild „Social Networked Industry“ unterliegt, den Anspruch, die Zukunftsthemen der Logistik sowohl in Wissenschaft und Wirtschaft als auch in Politik und Gesellschaft zu verankern. Man will  Sprachrohr, Vermittler und Impulsgeber sein. Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, vertritt dabei die Ansicht, dass sich die moderne Logistik als ein offenes Ökosystem verstehen muss, in dem alle Akteure, Produkte und Dienstleistungen miteinander vernetzt sind – in der realen und in der digitalen Welt.

Teil 1: Prozesse durch Digitalisierung nachhaltig optimieren
Der erste Teil der Whitepaper-Reihe beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Digitalisierung. Dabei wird schon zu Beginn deutlich, dass Digitalisierung „als notwendige Basis für die Einführung von Industrie 4.0-Lösungen und -Konzepten verstanden“ werden muss. Erst wenn dies der Fall ist, können die Strategien in innovativen Geschäftsmodellen umgesetzt werden. Für die Autoren steht fest, dass Digitalisierung und Unternehmensstrategie Hand in Hand betrachtet werden müssen. „Die Digitalisierung wird so zum Vehikel der Erreichung von Unternehmenszielen.“ Insellösungen sind für die Whitepaper-Autoren keine Lösungen und fördern das Silodenken. Ein durchgängiger Ansatz bei der Digitalisierung ist grundlegend.

Das Whitepaper „Prozesse durch Digitalisierung nachhaltig optimieren“ zeigt unter anderem Entwicklungspfade für die Digitalisierung im Unternehmen auf und beschreibt sehr ausführlich anhand von Anwendungen in der Logistik, welche Lösungen für einzelne Entwicklungsstufen heute verfügbar sind und wie sich diese verbinden lassen. Ansätze wie transparentes Monitoring, die Schaffung von Interaktion zwischen Menschen und Maschinen sowie zwischen Maschinen und Maschinen und die dezentrale Selbststeuerung durch ad-hoc Vernetzung werden aufgegriffen und anhand von Beispielen verdeutlicht.

Das neue Zukunftsbild: Social Networked Industry
In einem gesonderten Abschnitt gehen die Autoren auch noch mal auf die künftigen Rollen von Mensch und Maschine ein. Die Kombination der Stärken von Maschinen und Menschen bieten ihrer Ansicht nach den entscheidenden Wettbewerbsvorteil: „Während die Maschinen durch (Voll-)Automatisierung ein Maximum an Effizienz und Leistungsfähigkeit erreichen können, bietet der Mensch genau das, was durch diese Optimierung verloren geht: Flexibilität.“

Für die Kooperation zwischen Menschen und Maschinen bedarf es allerdings neuartiger Konzepte in der Zusammenarbeit. Die Experten der Fraunhofer-Gesellschaft haben dafür ein gemeinsames Zukunftsbild entwickelt – die „Social Networked Industry“. Hinter dem Bild verbirgt sich eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. „Sie kommunizieren über soziale Netzwerke (»Social Networks«), reagieren situativ und übernehmen Verantwortung für ihr Umfeld. Das Ergebnis ist eine vernetzte Wirtschaft (»Networked Industry«), die über Unternehmensgrenzen hinweg Transparenz schafft.“

Social Networked Industry | © Fraunhofer IML

Social Networked Industry | © Fraunhofer IML

Die Experten des Fraunhofer IML gehen davon aus, dass diese neuartige Vernetzung zu dynamischeren und flexibleren Prozessen sowie zu zielgerichtetem Handeln führt.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Digitalisierung kein neues Thema ist. Die fortschreitende, rasante Entwicklung im Bereich der Digitalisierung eröffnet Unternehmen immer wieder neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung ihrer eigenen Strukturen und ihres Netzwerks. Doch die Möglichkeiten schaffen vielen Fragen und Unsicherheiten, weswegen ein strukturiertes Vorgehen erforderlich ist, um die Entscheidungskomplexität beherrschen zu können.

Das vollständige Whitepaper „Prozesse durch Digitalisierung nachhaltig optimieren“ kann auf der Website des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) kostenlos heruntergeladen werden.

 

Quelle: Logistik-watchblog

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