KV-Handel: Arbeitgeber weiterhin nicht bereit, über echten Zukunftsdeal zu verhandeln

Auch die zweite KV-Verhandlungsrunde für die etwa 430.000 Angestellten und Lehrlinge im Handel brachte kein Ergebnis. „Wir vermissen nach wie vor die Bereitschaft, über echte Perspektiven für die großteils weiblichen Beschäftigten im Handel und die vielen Teilzeitbeschäftigten zu verhandeln. Ein Verharren im Status Quo blockiert die Entwicklung des Handels in Richtung Zukunft“, so die Verhandlerin der Gewerkschaft GPA, Anita Palkovich.

„Wir werdend das Gefühl nicht los, dass die Arbeitgeber nach wie vor die Corona Pandemie als Vorwand nehmen, um jede positive Weiterentwicklung bei Arbeitsbedingungen und Gehältern zu blockieren“, so Palkovich.

„Die größte Branche in der österreichischen Wirtschaft muss sich auch ihrer gesamtwirtschaftlichen Verantwortung bewusst sein. Was bisher am Tisch liegt, ist ein Affront gegenüber der Leistung der Beschäftigten, sichert dauerhaft keinen Arbeitsplatz und ist auch kein Beitrag für einen nachhaltigen Aufschwung, der ganz wesentlich vom Inlandskonsum getragen wird“, so der Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Handels in der Gewerkschaft GPA, Martin Müllauer.

Neben einer kräftigen Gehaltserhöhung fordert die Gewerkschaft GPA Zuschläge bei Nachtarbeit, eine faire Bezahlung bei Mehrarbeit mit gleichen Rechten für Teilzeitbeschäftigte und einen Digitalisierungsbonus für Lehrlinge.

Der nächster Verhandlungstermin ist 11. November 2021

Rückfragen & Kontakt:
Gewerkschaft GPA – Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511
Mobil: 05 0301-61511
E-Mail: martin.panholzer@gpa.at
Web: www.gpa.at

Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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