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Mit dem Kapsch Award von der FH Technikum Wien zur NASA

14. November 2017 12:00

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Kapsch prämiert seit 10 Jahren herausragende AbsolventInnen

Die Wertschätzung meiner Arbeit durch ein internationales Top-Unternehmen wie Kapsch hat mich darin bestärkt, auch die praktische Anwendbarkeit meiner Forschung im Blickfeld zu behalten. Diese Herangehensweise hat letztlich auch meinen Forschungsaufenthalt bei der NASA in Kalifornien erst möglich gemacht
Thomas Reinbacher, Absolvent der FH Technikum Wien und Kapsch-Award-Preisträger 2009

Wir haben viele namhafte Leitbetriebe und dahinter rund 175 Hidden Champions, die in ihrer Nische oft Weltmarktführer sind. Wenn wir diese Position behalten und ausbauen wollen, brauchen wir kreative Köpfe, die neue Ideen und Produkte entwickeln
Kari Kapsch, CEO der Kapsch Group

 

Bereits zum zehnten Mal vergab die Kapsch Group vergangenen Donnerstag den mit 2.000 Euro dotierten Kapsch Award an besonders talentierte AbsolventInnen der FH Technikum Wien. Die PreisträgerInnen – darunter zwei Frauen – wurden für ihre exzellenten Masterarbeiten  in den Studiengängen Telekommunikation und Internettechnologien, Softwareentwicklung, Industrielle Elektronik, Gesundheits- und Rehabilitationstechnik, Innovations- und Technologiemanagement sowie Tissue Engineering und Regenerative Medicine ausgezeichnet.

Kreative Köpfe schaffen Innovation
Kari Kapsch, CEO der Kapsch Group, überreichte den Award anlässlich des 10-Jahre-Jubiläums höchstpersönlich. In seiner Laudatio würdigte er die große Bedeutung gut ausgebildeter TechnikerInnen als Rückgrat der heimischen Industrie und verwies dabei auf den grassierenden Fachkräftemangel. „Wir können dem immer größeren internationalen Wettbewerbsdruck nur mit Innovationskraft die Stirn bieten, gerade in einer Hochtechnologiebranche wie der unseren. Noch haben wir in Europa die Fähigkeit dazu. Sie, liebe Absolventinnen und Absolventen, sind die Träger dieser Innovationskraft“, so Kapsch.

Vorsprung durch Technik
Der studierte Physiker unterstrich in diesem Zusammenhang das enorme volkswirtschaftliche Gewicht der Industrie für Wohlstand und Beschäftigung. Österreich sei das einzige Land in Europa neben Deutschland, in dem die verarbeitende Industrie rund 20 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beitrage. „Wir haben viele namhafte Leitbetriebe und dahinter rund 175 Hidden Champions, die in ihrer Nische oft Weltmarktführer sind. Wenn wir diese Position behalten und ausbauen wollen, brauchen wir kreative Köpfe, die neue Ideen und Produkte entwickeln“, erläuterte Kapsch.

Fachhochschulen als Rekrutierungspool
Gerade die Fachhochschulen spielen für Kapsch dabei eine Schlüsselrolle. Hinsichtlich ihrer Weiterentwicklung wünscht er sich eine Internationalisierung der Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen Institutionen. „Eben weil uns die FH Technikum Wien so am Herzen liegt, werden wir die Kooperation mit ihr auch definitiv weiterführen“, so Kapsch. Darüber zeigte sich Gabriele Költringer, Geschäftsführerin der FH Technikum Wien, hocherfreut: „Das langjährige Engagement eines führenden österreichischen Technologieunternehmens wie der Kapsch Group für wissenschaftliche Exzellenz an unserer Fachhochschule erfüllt uns natürlich mit Stolz und Dankbarkeit“, betonte Költringer.

Von der FH zur NASA nach Kalifornien
Welchen positiven Einfluss der Kapsch Award auf die berufliche Karriere von PreisträgerInnen haben kann, zeigt das Beispiel von Thomas Reinbacher. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung von Algorithmen zum Testen von operativer Software, etwa für Drohnen oder Roboter, und erhielt 2009 den Kapsch Award. 2012 führte ihn ein Forschungsaufenthalt für sieben Monate ins Silicon Valley an das Ames Research Center der NASA. „Mich hat dieser Preis unglaublich motiviert. Die Wertschätzung meiner Arbeit durch ein internationales Top-Unternehmen wie Kapsch hat mich darin bestärkt, auch die praktische Anwendbarkeit meiner Forschung im Blickfeld zu behalten. Diese Herangehensweise hat letztlich auch meinen Forschungsaufenthalt bei der NASA in Kalifornien erst möglich gemacht“, erklärt Reinbacher.

Ein Weg, der sich für den mittlerweile in München ansässigen FH-Technikum-Absolventen in jeder Hinsicht gelohnt hat: Reinbacher gründet nach Stationen bei Siemens und McKinsey derzeit gerade sein eigenes Unternehmen.

 

Die Kapsch AG
Kapsch zählt zu den erfolgreichsten Technologieunternehmen Österreichs mit globaler Präsenz. Zur Kapsch Group zählen die vier Schlüsselgesellschaften Kapsch TrafficCom, Kapsch BusinessCom, Kapsch CarrierCom und Kapsch PublicTransportCom. Mit deren Produkten und Lösungen trägt Kapsch dazu bei, die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft mit intelligenten Mobilitäts-Lösungen im öffentlichen und privaten Verkehr wie auch die Digitalisierung in vielfältigen Anwendungsfeldern aktiv zu gestalten. Als 1892 gegründetes Familienunternehmen mit Sitz in Wien blickt Kapsch auf 125 Jahre Erfahrung mit der Zukunft zurück. Jahr für Jahr investiert die Kapsch Group rund zehn Prozent ihres Gesamtumsatzes in Forschung und Entwicklung, um konsequente Innovation und Implementierung neuer Technologien zum Nutzen ihrer Kunden überall auf der Welt zu sichern. Die Unternehmen der Kapsch Group beschäftigen in ihren weltweiten Niederlassungen und Repräsentanzen knapp 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Rückfragen & Kontakt:
Mag. Andreas Knapp
Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI)
Kommunikation
Mariahilfer Straße 37–39, 1060 Wien
T: +43/1/588 39-86
E: knapp@feei.at
I: www.feei.at

Alf Netek
Kapsch AG
Chief Marketing Officer & Press Officer
Am Europlatz 2, 1120 Wien
T: +43 50811 1700
E: alf.netek@kapsch.net
I: www.kapsch.net

Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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