Produktentwicklung, Marketing und Export: Unternehmerinnen der Zukunft haben noch viel vor

25. Juni 2018 15:43

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Ines Spanier, Geschäftsführerin der farmtex GmbH und Britta Kremke, Gründerin von Schmeichelgarne, diskutieren über ihre nächsten Schritte.

Bei den Unternehmerinnen der Zukunft Regionaltreffen in München und Berlin Mitte Uni wurde klar: Die Kandidatinnen haben bereits einen Monat vor Ende des Förderprogramms viel erreicht und weiteres Potential, das sie umsetzen können. So hat Nilce Schlegel-Palmisano bis Juni dieses Jahres schon mehr Jeans ihres Labels Malucas verkauft als im gesamten Jahr 2017. „Das ist ein toller Erfolg!“, weiß Coach Peter Höschl, Blogger bei www.shopanbieter.de: „Nilce verkauft aktuell pro Monat mehr als doppelt so viel wie vor dem Start von Unternehmerinnen der Zukunft und auch die Höhe ihres durchschnittlichen Warenkorbwertes ist gestiegen.“

Britta Kremke von Schmeichelgarne konnte ihr Geschäft u.a. durch den Zukauf eines dänischen Online-Shops ausbauen und bildet ab September erstmals einen E-Commerce Kaufmann aus. Darüber hinaus hat sie seit dem Start von Unternehmerinnen der Zukunft drei neue Mitarbeiter eingestellt. Die Arbeit an ihrem E-Commerce Business lohnt sich: Ihr spezialisierter Onlineshop für hochwertige Wolle und Garne hat hervorragende Kundenbewertungen. „Manche meiner Kunden sammeln Wolle – ohne sie jemals zum Stricken zu verwenden – und haben Vitrinen voll damit“, lacht Britta. Ab sofort gibt es die Produkte, die es ausschließlich online zu kaufen gibt, auch zum Angreifen: Ende Juni eröffnet Britta einen eigenen Showroom in Matzlow-Garwitz, in der Nähe von Schwerin. Ihre weiteren Ziele: Den Online-Shop neu gestalten und weitere Produkte für ihre Kunden entwickeln.

„Auch Bärbel Grünberger von Varia Living kann mit ihrer Entwicklung sehr zufrieden sein. Dieser bestehende Trend kann durch erweiterte Inhalte, zusätzliche Sortimentsauswahl und Internationalisierung weiter verstärkt werden“, sagt Coach Klaus Forsthofer von Marktplatz1. Die Unternehmerin hat den Familienbetrieb – einen Großhandel für Deko-Artikel – in der Nähe von Straßlach übernommen und macht ihn mit dem Start in den E-Commerce fit für die Zukunft. „Ich würde Bärbel nun empfehlen, sich personelle Unterstützung zu holen um sich voll und ganz auf ihr Zukunftsprojekt konzentrieren zu können“, sagt Peter Höschl.

„Für mich ist das wie Geburtstag, wenn ich plötzlich mehrere Bestellungen pro Tag erhalte“
Die Produkte der Unternehmerinnen der Zukunft sind auch im Ausland erfolgreich: So sind Kunden in Großbritannien beispielsweise Fans von Malucas und Varia Living und auch farmtex verkauft seine Agrarprodukte ab sofort international. „Für mich ist das wie Geburtstag, wenn ich plötzlich mehrere Bestellungen pro Tag erhalte“, freut sich Ines Spanier von farmtex. „Und auch meine Kunden sind glücklich: Ich habe eine sehr geringe Retourenquote und bekomme positives Feedback, da ich auf Kundenanfragen schnell reagiere.“ Bei den Regionaltreffen diskutierten die Kandidatinnen und Coaches die Frage, wie sich die Produkte für die Kunden noch attraktiver gestalten lassen. „Ich empfehle Ines ihre Warenqualität mit einem ‚Made in Germany‘ Siegel für die Käufer sichtbar zu machen“, rät Constanze Wolff, Geschäftsführerin der TTC Fashion Trade GmbH. Und auch die Kandidatinnen unterstützen sich gegenseitig: So wird Britta Kremke von Schmeichelgarne Ines Spanier bei ihrer Keywordkampagne für Suchmaschinen unter die Arme greifen.

Für alle Kandidatinnen heißt es jetzt, sich nicht auf den ersten Erfolgen auszuruhen, sondern diesen auszubauen. Dabei werden einige von ihnen von neuen Mitarbeitern unterstützt: Nilce von Malucas hat drei geringfügig Beschäftigte eingestellt und bekommt ab Mitte Juni Verstärkung durch einen Spezialisten für Online-Marketing. Einen solchen sucht auch Ines Spanier von farmtex, die bereits drei neue Jobs u.a. für Außendienstmitarbeiter geschaffen hat, damit sie sich auf die Entwicklung und den Vertrieb ihrer neuen Eigenmarke FARMERS FUN konzentrieren kann. Dafür will sie 50 neue Produkte entwickeln, um neben den Geschäftskunden ab sofort auch den Endkundenmarkt bedienen zu können.

Franziska Heindl von kleine PHARM konzentriert sich auf ihre neu entwickelte Eigenmarke, die seit dem 6. Juni im Handel verfügbar ist. Mit weiteren Produktbildern und zielgerichteter Werbung sowie Marketing-Tools wie Angebotspreisen will sie Kunden auf ihre homöopathische Tiermedizin aufmerksam machen. In Zukunft sollen ihre Produkte auch im Spar-Abo erhältlich sein, sodass Tierliebhaber diese regelmäßig beziehen können.

Mit ihrer gemeinsamen Initiative „Unternehmerinnen der Zukunft“ fördern der Verband deutscher Unternehmerinnen, Global Digital Women – ein internationales Netzwerk von Gestalterinnen der Digitalbranche, Brigitte Academy und Amazon Inhaberinnen und Geschäftsführerinnen von Unternehmen, die ihr stationäres Geschäft mit dem Start in den Online-Handel erweitern oder ihre bestehende Online-Präsenz ausbauen wollen. Im Kern des Programms steht die individuelle Begleitung aller Teilnehmerinnen durch Experten-Coaches – allesamt erfahrene Unternehmensgründerinnen, E-Commerce Experten, Amazon Händlerinnen bzw. Händler oder Blogger. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.amazon.de/unternehmerinnenderzukunft

 

Quelle: AMAZON

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