SWV Antrag angenommen: Wirtschaftsparlament spricht sich gegen umwelt- und wirtschaftsfeindliche NoVA-Reform aus

„Ich freue mich sehr, dass sich sogar der Wirtschaftsbund, die ÖVP-Interessensvertretung der Wirtschaftstreibenden, gegen die NoVA-Novelle ausspricht. Das sollte der Bundesregierung zu denken geben!“, freut sich Christoph Matznetter, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV). Der SWV-Antrag, der fordert, dass vor Einführung der NoVA die entsprechenden Rahmenbedingungen gegeben sein müssen, wurde in der heutigen Sitzung des Wirtschaftsparlaments mit großer Mehrheit angenommen. Auch andere SWV-Anträge wurden heute diskutiert und abgestimmt.

„Ich muss leider betonen, dass der Wirtschaftsbund nicht vorausschauend denkt. Sonst hätten die MandatarInnen des Wirtschaftsbundes unseren Antrag zur Verhinderung einer Pleitewelle annehmen müssen. Dieser Antrag enthält wichtige und bereits überfällige Maßnahmen, damit zahlungsunfähige Unternehmen nicht all ihre Gläubiger-Unternehmen mit in die Insolvenz reißen“, erklärt Matznetter. Der SWV forderte unter anderem einen Insolvenzausfallfonds, aus dem Forderungen gegenüber insolventen Unternehmen bedient werden sollen.

Erfolgreich war der SWV-Antrag zur Anpassung der Angemessenheitsgrenze beim Kauf von PKWs und Kombis. Bis zu dieser Angemessenheitsgrenze können Anschaffungskosten eines neuen Fahrzeuges steuerlich abgesetzt werden. „Diese Grenze wurde seit dem Jahr 2005 nicht mehr angehoben und liegt derzeit bei €40.000. Das allgemeine Preisniveau ist seit damals jedoch sehr wohl angestiegen. Daher haben wir eine Valorisierung der Angemessenheitsgrenze nach dem Verbraucherpreisindex gefordert“, berichtet Matznetter. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass in Zukunft verstärkt auf emissionsfreie Fahrzeuge, die jedoch in der Anschaffung wesentlich teurer sind, gesetzt werden soll, ist die Anhebung der Angemessenheitsgrenze ein wichtiger Schritt.

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