„Wir geben Zukunft“ – RHI Magnesita unterzeichnet Lehrlings-Charta und treibt Digitalisierungsstrategie weiter voran

Auch in Krisenzeiten setzt RHI Magnesita bedeutende Schritte, um die zukünftigen Fachkräfte für den Wirtschaftsstandort Österreich auszubilden.

RHI Magnesita, der Weltmarktführer für Feuerfestprodukte und -lösungen, verkündete bereits im März 2020 die Erweiterung des Ausbildungsbetriebes am Unternehmensstandort in Radenthein, Kärnten. Mit der Unterzeichnung der Charta „Wir geben Zukunft“ hat RHI Magnesita die Erweiterung des Ausbildungsbetriebes jetzt zusätzlich bekräftigt. Ins Leben gerufen wurde die „Wir geben Zukunft“-Initiative von Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. Während der COVID-19 Krise, die österreichische Unternehmen und den Arbeitsmarkt vor unvorhergesehene Herausforderungen stellt, gewinnt sie nochmals zusätzlich an Bedeutung. Denn der Fachkräftemangel wird nach der Krise wieder deutlich spürbar werden. Bundesministerin Schramböck betont im Zuge der Übergabe der Charta: „Es ist wichtig, dass auch im Jahr 2020 trotz Krise möglichst viele Jugendliche mit der Lehre beginnen. Das nutzt nicht nur den Unternehmen, die die Fachkräfte der Zukunft ausbilden, sondern auch den jungen Menschen, die damit von Beginn an eine zukunftsfähige Ausbildung erhalten. Weltmarktführer wie RHI Magnesita setzen mit einer offensiven Ausbildungsstrategie wichtige Schritte, da sie erkannt haben, wie wichtig die Ausbildung junger Menschen für unseren Wirtschaftsstandort ist. Der Lehrlingsbonus 2020, der im Krisenjahr zusätzlich erteilt wird, bietet dazu einen konkreten finanziellen Beitrag für Lehrbetriebe. Dadurch versuchen wir, eine Ausbildungslücke und Facharbeitskräftemangel zu verhindern, sobald die Wirtschaft wieder an Aufschwung gewinnt.“

RHI Magnesitas Werk in Radenthein wird derzeit zur Digital Flagship Plant ausgebaut und durch hochmoderne Infrastruktur und allumfassende Digitalisierung zum modernsten Werk der Feuerfestindustrie weltweit. Gleichzeitig wird es zum zentralen Ausbildungs-Hub für den gesamten deutschsprachigen Raum. Dafür braucht es völlig neuartige Berufsbilder. Deshalb werden auch die Ausbildungsberufe erweitert und in Richtung Digitalisierung weiterentwickelt. Konkret wird ab Herbst 2020 im Rahmen des Kärntner Pilotprojekts „Lehre und Studium“, an dem sich das Unternehmen beteiligt, der Lehrberuf „Prozesstechnik“ angeboten. Studierende erhalten nach vier Jahren Regelstudienzeit drei Abschlüsse: den Bachelor of Science in „System Engineering“, einen Lehrabschluss in „Elektrotechnik: Anlagen- und Betriebstechnik“ und einen für den neu eingeführten Lehrberuf „Prozesstechnik“.

RHI Magnesita bekräftigt Digitalisierungsstrategie.
Die Unterzeichnung der Lehrlings-Charta unterstreicht die Absicht des Unternehmens, auch 2020 im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten Lehrstellen verstärkt anzubieten und weiterzuentwickeln. Die Digital Flagship Plant in Radenthein bietet dafür optimale Voraussetzungen, da sie in der Automatisierung weit fortgeschritten ist. Das Werk verfügt über die nötige Infrastruktur und das Wissen, den Umgang mit neuen Technologien lehren zu können. Dementsprechend bietet es den Auszubildenden die Möglichkeit, digitale Verfahren und Prozesse am Puls der Zeit kennenzulernen.

„Wir müssen Perspektiven für die Zeit nach der Krise schaffen. Junge Menschen, die jetzt ihre Ausbildung beginnen wollen, sollen auch die Chance bekommen, dies zu tun. Wir möchten dafür Verantwortung übernehmen und motivierten Jugendlichen diese Top-Möglichkeit bieten“, erklärt Stefan Borgas, CEO RHI Magnesita, im Rahmen der Urkundenüberreichung. „Wir haben uns dazu entschieden, zunächst fünf zusätzliche Lehrlinge in Radenthein auszubilden und den Fokus besonders auf digitale Kompetenzen zu legen, um unsere Digitalisierungsstrategie weiterhin gezielt voranzutreiben.“ Da die Ausbildung der hochqualifizierten Fachkräfte von morgen den Erfolg des gesamten Wirtschaftsstandorts beeinflusst, wird RHI Magnesitas Ausbildungs-Hub auch für in der Region ansässige KMUs geöffnet. Die Anzahl der neuen Lehrlinge soll dann schrittweise weiter ansteigen, mit dem Ziel, letztendlich 60 Lehrlinge auszubilden, anstatt durchschnittlich 30 wie bisher.

Unterstützung des Kärntner Pilotprojekts „Lehre und Studium“.
Vorreiterrolle in Sachen Lehrlingsausbildung übernimmt RHI Magnesita auch durch die Unterstützung des Kärntner Pilotprojekts „Lehre und Studium“. Dieses österreichweit einzigartige Konzept bietet Jugendlichen ab Herbst 2020 die Möglichkeit, innerhalb einer vierjährigen Ausbildung drei Abschlüsse zu erwerben .Die Unterrichtsgegenstände an der Berufsschule werden dabei deutlich gekürzt und das Hauptaugenmerk wird auf technische und digitale Inhalte gelegt. Die praktische Ausbildung findet gleichzeitig im Betrieb statt.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig freut sich über Unternehmen, die Kärntens Pilotprojekt unterstützen: „Die duale Ausbildung mit Lehre und Studium macht den Bildungsstandort Kärnten besonders attraktiv. Junge Talente auch über die österreichischen Grenzen hinaus werden nach Kärnten kommen, um sich zu qualifizierten Fachkräften im digitalen Bereich ausbilden zu lassen. Gleichzeitig können wir gemeinsam mit internationalen Unternehmen wie RHI Magnesita der Jugendarbeitslosigkeit entgegensteuern und Perspektiven bieten. Wir dürfen angesichts der Coronakrise nicht aus den Augen verlieren, den Nachwuchs an Fachkräften für Österreich zu sichern.“

Fotos zur freien Verwendung auf Flickr.

Über RHI Magnesita:
RHI Magnesita ist der Weltmarktführer bei hochwertigen Feuerfestprodukten, -systemen und -serviceleistungen, die für industrielle Hochtemperaturprozesse über 1.200 °C unverzichtbar sind. Sie kommen unter anderem in der Stahl-, Zement-, Nichteisenmetalle- und Glasindustrie zum Einsatz. Durch die vertikal integrierte Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum Feuerfestprodukt und den leistungsorientierten Gesamtlösungen bedient RHI Magnesita Kunden in nahezu allen Ländern weltweit. Mit über 13.650 MitarbeiterInnen in 32 Produktionswerken sowie mehr als 70 Vertriebsstandorten weist das Unternehmen eine hohe geografische Vielfalt auf. RHI Magnesita nützt seine globale Führungsposition bei Umsatz, Größe, Produktportfolio und breiter geografischer Präsenz weltweit aus, um gezielt Länder und Regionen zu erschließen, die von wachsenden Märkten und guten Konjunkturaussichten profitieren.

Die Aktie des Unternehmens notiert mit einem Premium-Listing an der Londoner Börse (Symbol: RHIM) und gehört dem FTSE 250 Index an. Weitere Informationen finden Sie unter www.rhimagnesita.com

Rückfragen & Kontakt:
Donat Klingesberger
Communications Manager Europe
donat.klingesberger@rhimagnesita.com
+43 699 1870 6402

Quelle: APA/OTS Wirtschaft

Translate »